Knapp zufrieden mit Wirtschaftskrise-Konferenz
publiziert: Samstag, 27. Jun 2009 / 09:19 Uhr / aktualisiert: Samstag, 27. Jun 2009 / 11:12 Uhr

New York - Die Schweizer Delegation an der UNO-Konferenz zur globalen Wirtschafts- und Finanzkrise ist mit dem Resultat des Treffens knapp zufrieden: Es sei gelungen, die grossen Auswirkungen der Krise auf die Entwicklungsländer zu thematisieren.

Schweiz will sich engagieren: Martin Dahinden.
Schweiz will sich engagieren: Martin Dahinden.
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Dieses Fazit zog der Chef der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA), Martin Dahinden, am Freitag in New York. An der Konferenz wurden laut dem DEZA-Chef Normen gesetzt, die aufzeigen wie ärmere Länder in den Plänen zur Sanierung der Weltwirtschaft nicht vergessen gehen. «Unsere Erwartungen haben sich erfüllt», sagte er vor Medienvertretern am UNO-Sitz.

Das am Freitagabend verabschiedete Schlussdokument zeige Ansätze auf, welche Rollen die armen Länder bei der Wiederankurbelung der Weltwirtschaft spielen könnten, fasste Dahinden die Ergebnisse zusammen.

Die UNO erweise sich für solche Diskussion als ausgezeichnete Plattform, in der alle zu Wort kommen könnten, sagte Dahinden. Doch sowohl für die Schweiz als auch die G-20-Staten bleibe sie jedoch ein Ort zum Beobachten, Analysieren und Vorschläge machen.

Schweiz unter dem OECD-Durchschnitt

In New York bekräftigte die Schweiz, ihren Anteil von 0,41 Prozent des Bruttonationaleinkommens (BNE) für Entwicklungshilfe trotz Krise weiter zu leisten. Damit liegt sie unter den OECD-Ländern im Mittelfeld.

Nun liegt es an der allen UNO-Mitgliedern offenen Arbeitsgruppe für die Umsetzung der Ideen, konkrete Fortschritte auf den Weg zu welcomebringen. Dahinden bestätige, dass sich die Schweiz in der Gruppe engagieren wolle. Bern schlägt zudem die Schaffung eines Ausschusses von Experten vor, der kurzfristig einberufen werden kann.

(ht/sda)

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