Knifflige Reparaturen an «Hubble» gelungen
publiziert: Montag, 18. Mai 2009 / 08:35 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 19. Mai 2009 / 00:06 Uhr

Houston/Washington - Das Weltraum-Teleskop «Hubble» ist repariert und aufgerüstet: Die zwei US-Astronauten John Grunsfeld und Andrew Feustel haben gegen 21.22 MESZ den fünften und letzten Ausseneinsatz beendet.

Mission erfüllt: Die Astronauten John Grunsfeld und Andrew Feustel haben nach einer siebenstündigen Reparatur «Hubble» wieder fit gemacht.
Mission erfüllt: Die Astronauten John Grunsfeld und Andrew Feustel haben nach einer siebenstündigen Reparatur «Hubble» wieder fit gemacht.
4 Meldungen im Zusammenhang
SHOPPINGShopping
HubbleHubble
Bei ihrem mehr als siebenstündigen Einsatz im All wechselten die «Atlantis»-Spezialisten weitere Batterien sowie einen Sensor aus und brachten Isolierdecken an dem Teleskop an. Kurz vor Ende der Mission reparierte Grunsfeld noch eine Isolierschicht an einer Antenne des Teleskops, die er mit seinem Rucksack gestreift hatte.

«Entschuldigung, Herr Hubble. Gute Reise!», sagte Grunsfeld. Damit sind alle geplanten Reparaturen des «Hubble» erfolgreich beendet worden. Am Dienstag soll «Hubble» wieder aus der Ladebucht von «Atlantis» ausgesetzt werden.

Mindestens fünf Jahre weiter in Betrieb

Gibt es keine neuen Probleme und Ausfälle, soll das Observatorium für mindestens fünf Jahre weiterarbeiten. Die siebenköpfige Besatzung an Bord von «Atlantis» soll am Freitag (17.41 MESZ) in Cape Canaveral landen.

Seit dem Beginn seiner Mission vor 19 Jahren sandte «Hubble» 750'000 Aufnahmen aus dem All zur Erde. 2014 soll «Hubble» durch das leistungsfähigere Nachfolgemodell «James Webb» ersetzt werden. Wenn «Hubble» vollständig aufgegeben wird, will die NASA es gezielt in den Pazifik abstürzen lassen.

Ein unkontrollierter Absturz wird für zu gefährlich gehalten, weil Teile in besiedeltem Gebiet aufschlagen könnten. Die «Atlantis» war am Montag vergangener Woche gestartet und am Mittwoch am Teleskop angelangt. Insgesamt soll die Mission elf Tage dauern.

(tri/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Baltimore - Das Weltraumteleskop «Hubble» hat den bislang tiefsten Blick ins Weltall geworfen: Die Langzeitbelichtung mit dem ... mehr lesen
Das Weltraumteleskop liefert fast unmögliche Bilder.
Vergangenes Jahr hatte das Weltraumteleskop bereits den Mond P4 entdeckt, 2006 die Pluto-Begleiter Nix und Hydra.
Garching/Baltimore - Das Weltraumteleskop «Hubble» hat einen neuen Mond ... mehr lesen
Washington - Die US-Raumfähre «Atlantis» ist nach mehrmals verschobenen Landungen wohlbehalten zur Erde ... mehr lesen
Willkommen auf der Erde, Atlantis. Die Raumfähre landete heute in Kalifornien.
Astronaut John Grunsfeld war acht Stunden im Ausseneinsatz.
Washington - Nach der erfolgreichen ... mehr lesen

Hubble

Produkte passend zum Thema
DVD - Erde & Universum
HUBBLE - DEEP SPACE - DVD - Erde & Universum
Genre/Thema: Erde & Universum; Astronomie - Hubble - Deep Space Als d ...
21.-
DVD - Erde & Universum
UNSER COSMOS [2 DVDS] - DVD - Erde & Universum
Genre/Thema: Erde & Universum; Astronomie - Unser Cosmos [2 DVDs] Da ...
27.-
BLU-RAY - Erde & Universum
UNSER COSMOS - BLU-RAY - Erde & Universum
Genre/Thema: Erde & Universum; Astronomie - Unser Cosmos Das Universu ...
30.-
Nach weiteren Produkten zu "Hubble" suchen
Im Labor: Vitamin D zeigt sich als Krebshemmer.
Im Labor: Vitamin D zeigt sich als ...
Gen-Mangel kann Krankheit auslösen  Denver - Vitamin D könnte eine Waffe gegen Prostatakrebs sein. Forscher der University of Colorado Denver haben herausgefunden, dass die Menge des Gens GDF-15 bei Prostataentzündungen in durchgehend niedriger Konzentration vorhanden ist. 
Das Essen von Tomaten senkt das Prostatakrebsrisiko. (Symbolbild)
Prostatakrebs: Tomaten senken Risiko signifikant Bristol - Das Essen von Tomaten könnte laut einer Studie der University of Bristol das Prostatakrebsrisiko verringern.
Ausdünstungen identifizieren  Arlington - Forscher der University of Texas at Arlington haben spezielle Sensoren entwickelt, die ...  
Im Brandfall könnte das Gerät dafür eingesetzt werden, um zu überprüfen, ob zum Beispiel Brandbeschleuniger eingesetzt worden sind. (Symbolbild)
Einer der Hauptfaktoren für die Korrektur der Anzahl der Erkrankungen ist, dass in den einzelnen Ländern Daten genauer erhoben werden. (Symbolbild)
Erkrankungen  Genf - Die WHO hat ihre Schätzungen zur Anzahl der Tuberkulose-Erkrankungen um fast ...  
Titel Forum Teaser
Dirk Hebel ist Assistenzprofessor für Architektur am Singapore ETH Centre (SEC).
ETH-Zukunftsblog Sand (Teil 2): nachhaltige Alternativen Der massive Abbau natürlicher Sandvorkommen in ...
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
FR SA SO MO DI MI
Zürich 2°C 7°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Basel 0°C 9°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
St.Gallen 2°C 8°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Bern 3°C 12°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Luzern 3°C 11°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Genf 3°C 14°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Lugano 8°C 18°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
mehr Wetter von über 6000 Orten