Koka-Anbau ist seit 1998 um einen Fünftel zurückgegangen
publiziert: Donnerstag, 17. Jun 2004 / 22:26 Uhr

Wien - In den drei wichtigsten Herstellungsländern für Kokain - Kolumbien, Peru und Bolivien - ist der Anbau der Kokapflanze laut UNO seit 1998 um einen Fünftel zurückgegangen.

In Kolumbien ging der Anbau seit 2002 um 16 Prozent zurück.
In Kolumbien ging der Anbau seit 2002 um 16 Prozent zurück.
Wie die UNO-Drogenkontrollbehörde INCB in Wien mitteilte, erreichte die Anbaufläche der drei Staaten im vergangenen Jahr mit 153 000 Hektar den niedrigsten Stand seit 14 Jahren. Der Bericht gründet sich auf Daten, die aus Satellitenbildern gewonnen wurden.

In Kolumbien, dem weltweit grössten Kokain-Produzenten, ging der Anbau seit 2002 um 16 Prozent zurück; im Vergleich zum Jahr 2000 sogar um 47 Prozent. In Peru stellte die INCB einen Rückgang der Produktion um 5 Prozent seit 2002 fest.

Das Land war Anfang der 90er Jahre der grösste Koka-Produzent. Allerdings pflanzten die Koka-Bauern in Peru nach INCB-Angaben die Stauden enger, um die Ernte rentabler zu gestalten. In Bolivien rechnet die INCB für 2003 mit einem leichten Anstieg der Koka-Produktion.

Gemäss dem Bericht produzierten die drei südamerikanischen Länder 2003 Kokablätter im Wert von 539 Mio. Euro (rund 820 Mio. Franken). Damit erreicht das Einkommen aus dem Koka-Anbau nicht mehr als zwei Prozent des Bruttoinlandproduktes im jeweiligen Land.

Rund 100 000 Haushalte in Kolumbien bestreiten ihren Lebensunterhalt mit dem Anbau der illegalen Droge, in Peru und Bolivien jeweils rund 50 000. Dies erklärte die INCB-Lateinamerika-Chefin Christina Albertin.

(bsk/sda)

.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Die Zahl der Einbrüche ist in der Schweiz seit Jahren rückläufig. So viel zu den guten Nachrichten. Damit das auch so bleibt, ist es wichtig, grundsätzlich auf gutes Material an den Schwachstellen (Türen, Fenster, Tore) zu setzen und zusätzliche Sicherungen zu installieren.
Die Zahl der Einbrüche ist in der Schweiz ...
Publinews Smarter Einbruchschutz  Nahezu alle Diebstahlkategorien weisen eine rückläufige Tendenz auf. 2017 wurden in der Schweiz 4,9 Einbrüche pro 1000 Einwohnerinnen und Einwohner gezählt. Das entspricht 113 Einbruch- und Einschleichdiebstählen pro Tag. 2012 lag diese Zahl bei 202. mehr lesen  
Opfer weiterhin vermisst  Rafz ZH - Die Kantonspolizei Zürich hat am Dienstagvormittag in Rafz ZH zwei Personen verhaftet: Sie stehen unter dem dringenden Verdacht, einen seit dem 22. April vermissten Mann aus Eglisau getötet zu haben. mehr lesen  
Deutlich höhere Zahl  Sydney/London - Mindestens 45,8 Millionen Menschen leben zurzeit weltweit in modernen Formen der Sklaverei. Die Zahl liegt deutlich höher als die 2014 gezählten 35,8 Millionen. mehr lesen
In Indien hat es 18,3 Millionen Sklaven.
Flüchtiger Mörder  Aarau - Der flüchtige Mörder, der aus der Psychiatrischen Klinik Königsfelden in Windisch AG ausgebrochen ist, hätte in einer Einrichtung mit höherer Sicherheitsstufe untergebracht werden sollen. Von möglichen Institutionen erhielten die Aargauer Behörden allerdings Absagen. mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • paparazzaphotography aus Muttenz 1
    Foto Sanatorio Liebes news.ch Team, es ist für mich eine Ehre dass sie mein Foto des ... Di, 03.01.17 22:12
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Motor hinten oder vorne war dem Tram in Basel völlig egal! Ob ein Auto über- oder untersteuert, ist nicht von der Lage des Motors ... Mi, 01.06.16 10:54
  • Mashiach aus Basel 57
    Wo bleibt das gute Beispiel? Anstatt sichere, ÜBERSTEUERNDE Heckmotorwagen zu fahren, fahren sie ... Mo, 30.05.16 11:56
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Zugang "Das sunnitische Saudi-Arabien, das auch im Jemen-Konflikt verstrickt ... So, 29.05.16 22:06
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Pink Phanter-Bande? Am 25. 7. 2013 hat eine Befreiung von Pink Panther-Mitglied Milan ... So, 29.05.16 15:38
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    ja, weshalb sollte man solches tun? Ist doch krank, Gott zu beschimpfen! Das hat etwas, ... So, 29.05.16 12:12
  • Gargamel aus Galmiz 10
    Warum sollte man überhaupt den Glauben an Gott beschimpfen oder verspotteten? Wie krank ... So, 29.05.16 10:11
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Wir sind ja alle so anders als diese "Flüchtlinge". Warum sind auch nicht alle so edel, wie ... Sa, 28.05.16 20:25
Unglücksfälle Zorn über Tötung von Gorilla in US-Zoo Cincinnati - Die Tötung eines Gorillas im Zoo der ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute So Mo
Zürich 1°C 15°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Basel 2°C 16°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
St. Gallen 2°C 13°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Bern 1°C 15°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Luzern 3°C 15°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Genf 3°C 16°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Lugano 6°C 17°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten