Morde durch Paramilitärs
Kolumbiens Präsident entschuldigt sich
publiziert: Sonntag, 24. Jan 2016 / 08:05 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 24. Jan 2016 / 09:09 Uhr
Präsident Juan Manuel Santos: «Wir müssen uns versöhnen.»
Präsident Juan Manuel Santos: «Wir müssen uns versöhnen.»

Bogotá - Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos hat sich im Endspurt des Friedensprozesses mit der FARC für ein 17 Jahre zurückliegendes Massaker rechter Paramilitärs entschuldigt. Er äusserte sein Bedauern, dass die Sicherheitskräfte das Massaker nicht verhindert hätten.

5 Meldungen im Zusammenhang
«Wir müssen uns versöhnen», sagte Santos am Samstag in der Ortschaft El Hormigón im südlichen Department Putumayo. In der Region hatten Paramilitärs 1999 elf Einwohner wegen vermeintlicher Verbindungen zu den linken FARC-Rebellen ermordet.

Die Santos-Regierung verhandelt seit November 2012 auf Kuba mit der FARC-Guerilla über ein Ende des vor über 50 Jahren begonnenen Kriegs in Kolumbien. Im Konflikt zwischen linken Rebellen, rechten Paramilitärs und den staatlichen Kräften sind nach Schätzungen mehr als 220'000 Menschen im südamerikanischen Staat ums Leben gekommen. Zudem wurden Millionen vertrieben.

Die Friedensverhandlungen stehen nach Angaben beider Seiten kurz vor einem erfolgreichen Abschluss. Bis Ende März soll eine endgültige Friedensvereinbarung erzielt werden. Die FARC sind die grösste und älteste Guerillabewegung Lateinamerikas.

(asu/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Bogota - In Kolumbien haben in mehr als 20 Städten tausende Menschen gegen ... mehr lesen
Die landesweiten Proteste zeigten die allgemeine Unzufriedenheit mit Kolumbiens Staatschef Juan Manuel Santos.
Am Mittwoch einigten sich Unterhändler in Caracas auf die Eckpunkte der Friedensgespräche. (Archivbild)
Caracas - Die Friedensgespräche mit der linken Guerillaorganisation Farc stehen kurz vor dem Abschluss, jetzt bittet die kolumbianische Regierung auch die kleinere Rebellengruppe ELN ... mehr lesen
Havanna/Bogota - Nach über 50 Jahren Konflikt steuert Kolumbien auf einen ... mehr lesen
«Noch nie waren wir einer endgültigen Vereinbarung so nah», betonte Präsident Juan Manuel Santos. (Archivbild)
Präsident Santos (Bild) und FARC-Kommandant Jiménez verabredeten, die Friedensgespräche bis März 2016 zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen. (Archivbild)
Havanna - Nach dem Durchbruch bei den Friedensverhandlungen zwischen der kolumbianischen Regierung und der FARC-Guerilla haben die Konfliktparteien eine weitere ... mehr lesen
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Gezi Park Proteste in Istanbul in 2013. (Archivbild)
Gezi Park Proteste in Istanbul in 2013. ...
«Überall ist Taksim, überall ist Widerstand»  Istanbul - Zum dritten Jahrestag des Beginns der Gezi-Proteste haben in Istanbul Hunderte Menschen gegen die islamisch-konservative Staatsführung der Türkei demonstriert. mehr lesen 1
Keine unabhängigen Informationen  Beirut - Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat ihre Offensive im Norden Syriens am Dienstag fortgesetzt. ... mehr lesen   1
Idlib wurde mindestens sieben Mal aus der Luft angegriffen.
Der deutsche Bundespräsident Joachim Gauck nahm an der Gedenkfeier teil.
Erster Weltkrieg  Hamburg - Zum 100. Jahrestag der Skagerrak-Schlacht haben ... mehr lesen  
Gotthard 2016  Berlin - «Tunnel» - mit sechs Riesenbuchstaben feiert die Schweizer Botschaft in Berlin die Eröffnung des neuen Gotthard-Basistunnels. Während zwei Monaten wird der ... mehr lesen 1
Die Schweizer Botschaft in Berlin mit Tunnel-Schriftzug.
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    belustigend peinlich Das kommt schon fast in die Nähe der Verwechslung von Oekonomie mit ... Mi, 28.12.16 01:21
  • Unwichtiger aus Zürich 11
    Grammatik? Wie kann Stoltenberg denn Heute schon wissen, welche Entscheidungen am ... Sa, 22.10.16 10:59
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Der phallophile Blick eines cerebrophoben Schäfleins! Frau Stämpfli schrieb am Ende ... Mo, 26.09.16 17:32
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    phallophobe Geschichtsrückblicke "Und die grösste Denkerin des 21. Jahrhunderts? Verdient ihr Geld mit ... Sa, 13.08.16 17:48
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Alle Demonstranten gefilmt. Der Erdogan lässt doch keine Domo gegen sich zu! Die ... Di, 21.06.16 16:42
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Konzernrecht? Konzernpfusch! Was ist denn das? Konzerne werden vorwiegend von Vollidioten geführt. ... Fr, 10.06.16 17:49
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Der... Daesh (IS) kommt immer mehr unter Druck. Davon sind inzwischen auch ... Do, 02.06.16 19:22
Jonathan Mann moderiert auf CNN International immer samstags, um 20.00 Uhr, die US- Politsendung Political Mann.
CNN-News Was würde «Präsident Trump» tatsächlich bedeuten? Noch ist absolut nichts sicher, doch es ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Mi Do
Zürich 3°C 19°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig sonnig
Basel 6°C 20°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
St. Gallen 7°C 16°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig sonnig
Bern 4°C 18°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Luzern 4°C 19°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Genf 6°C 20°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Lugano 7°C 19°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten