Komitee «Schwarzes Schaf» beantragt Asyl in Schweden
publiziert: Freitag, 26. Okt 2007 / 16:34 Uhr

Bern - Rund 25 Aktivisten des Komitees «Schwarzes Schaf» sind in den Garten des schwedischen Botschafters in Bern eingedrungen und haben politisches Asyl beantragt. Das Gesuch wird von Schweden nicht behandelt.

Nach den Ereignissen in Bern sehe sich ein Teil der SVP-Gegner zudem «massiver Repression» ausgesetzt.
Nach den Ereignissen in Bern sehe sich ein Teil der SVP-Gegner zudem «massiver Repression» ausgesetzt.
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Die rund 25 Personen hätten vor seiner Residenz um Asyl nachgesucht und nach einem Gespräch das Gelände friedlich verlassen, sagte der schwedische Botschafter Per Thöresson auf Anfrage zu Angaben des Komitees «Schwarzes Schaf».

Ihr Asylgesuch begründen die «Schwarzen Schafe» mit dem «Überhandnehmen der fremdenfeindlichen und rassisstischen Politik der SVP», wie der Berner Linksaktivist und Sprecher des Komitees Giovanni Schuhmacher zur Nachrichtenagentur SDA sagte. Gegen diese Politik sei «keine nennenswerte Opposition auszumachen».

Nach den Ereignissen vom 6. Oktober in Bern sehe sich ein Teil der SVP-Gegner zudem «massiver Repression» ausgesetzt und habe ein Berufsverbot erhalten.

Das Komitee «Schwarzes Schaf» hatte gegen einen SVP-Aufmarsch eine unbewilligte Kundgebung auf dem Berner Münsterplatz organisiert, an deren Rand es zu Krawallen gekommen war.

Er habe das Gesuch entgegengenommen, sagte Thöresson. Sogenannt diplomatische Asylgesuche würden jedoch ausser in Kriegszeiten formell nicht behandelt. Den Leuten stehe es aber jederzeit frei, als Touristen oder im Rahmen des Freizügigkeitsabkommens nach Schweden zu reisen und dort zu leben.

(smw/sda)

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