Gegen «Zwängerei der Lungenliga»
Komitee bekämpft «radikales Rauchverbot»
publiziert: Donnerstag, 6. Sep 2012 / 17:23 Uhr
GastroSuisse kritisiert die fehlende Rechtssicherheit. (Symbolbild)
GastroSuisse kritisiert die fehlende Rechtssicherheit. (Symbolbild)

Zürich - Ein Komitee aus Vertretern von Wirtschaft und Gewerbe befürchtet bei einer Annahme der Initiative «Schutz vor Passivrauchen» den Verlust von rund 10'000 Arbeitsplätzen allein im Gastgewerbe. Deshalb kämpfen sie gemeinsam gegen das «radikale Rauchverbot».

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Es gehe nicht an, dass allein im Gastgewerbe rund 30'000 Betriebe nach zwei Jahren bereits wieder mit einer neuen Rechtslage konfrontiert würden, sagte Klaus Künzli, Präsident von GastroSuisse am Donnerstag vor den Medien in Zürich. Die Initiative stelle die Rechtssicherheit in Frage und umfangreiche Investitionen würden verloren gehen.

Dem Komitee gehören Vertreter von GastroSuisse, hotelleriesuisse, economiesuisse, der IG Freiheit und des Schweizerischen Gewerbeverbandes an. Sie wollen mit vereinten Kräften gegen die am 23. September zur Abstimmung kommende Initiative der Lungenliga kämpfen.

Das seit Mai 2010 geltende Gesetz sei «ein breit abgestützter Kompromiss», die Lösung habe sich bewährt, betonten die Wirtschaftsvertreter vor den Medien. Das jetzt angestrebte radikale Rauchverbot hingegen bezeichneten sie als «Zwängerei». Es sei der absolut falsche Zeitpunkt für eine Kehrtwende.

Die Volksinitiative «Schutz vor Passivrauchen» verlangt ein flächendeckendes Rauchverbot in allen Innenräumen, die «als Arbeitsplatz dienen oder öffentlich zugänglich sind».

Die Lungenliga verlängere mit ihrem Begehren die bereits lange Liste von Forderungen nach immer radikaleren Verboten und staatlichen Vorschriften, sagte economiesuisse-Präsident Pascal Gentinetta. Selbstverantwortung und unternehmerische Freiheit blieben auf der Strecke.

(bert/sda)

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Die Plakate der Initiative wurden heute vorgestellt.
Alle Punkte
All von Ihnen aufgeführten Punkte unterschreibe ich. Da denken wir gleich. Wobei Raser auch Raser sein müssten und nicht jemand der mal eine 80iger Tafel übersieht. Vieles wird heute auch künstlich kriminalisiert.
"Irren ist menschlich"
sagte der Igel, als er von der Kleiderbürste runter stieg ...

Wir beiden haben in vielen Dingen die gleichen - oder zumindest ähnlichen - Ansichten.
Ich habe nicht den geringsten Anlass, die meinen zu ändern:

ich bin für Schutz vor Passivrauch - aber gegen radikale Anti-Raucher
ich bin für Atomstrom - aber gegen "grüne" Stromlosigkeit
ich bin für weitsichtige Energiealternativen - aber gegen die herrschende Kopflosigkeit in Bundesbern
ich bin für Presse- und Meinungsfreiheit - aber gegen die manipulative Strategie von Medien und Politik
ich bin für Verschärfung in gewissen Bereichen (Kindsmisshandlung, Gewalt in der Beziehung, Alkohol im Verkehr und Raserei, Missbrauch im Asylwesen u.a.) - aber gegen totale Bevormundung und Überwachung durch den Staat
usw. usw. usw.
Sorry
Da habe ich wohl den Sarkasmus verpasst und entschuldige mich in aller Form.

Leider ist ihr Sarkasmus gar nicht so weit von den Raucherhasser entfernt, als dass man ihn auf den ersten Blick voll erkennen kann.

Ich lebe und arbeite im Ausland, bin aber beruflich alle 5 Wochen für etwa 5 Tage in der Schweiz. Zur Zeit gerade hier. Deshalb wage ich schon zu behaupten ich weiss wo man in der Schweiz noch rauchen darf und wo nicht. Fakt ist Draussen, Fumoirs und Einzelbüros. Die Schweiz hat bereits ein Rauchverbot in öffentlichen Innenräumen, will jetzt aber allen noch vorschreiben wie sie zu leben haben. Zudem hat der Bundesrat die Zigarettenpreise so erhöht, dass es langsam lächerlich wird und eine masslose Frechheit dieser Verbrecher ist. Ich fordere also Bierpreise wie in Schweden und Fotos von Strassentoten durch Alkohol auf der Flasche.

Man muss als schon fast ein böswilliger Nichtraucher sein, um die Schwaden zu suchen in die man sich stellen kann. Auch auf den Perrons gelingt mir das nicht. Der Hauptbahnhof Zürich ist zum Beispiel so weiträumig, dass man es darauf anlegen muss und auf den unteren Etagen wird nicht geraucht.

Was die Fumoirs betrifft, so sind die m.E. die weit bessere Lösung als die Trauben die auf der Strasse rauchen, Nachtlärm verursachen und oftmals unbedacht die Kippen entsorgen. Jeder zweite Serviceangestellte raucht selber, soll jetzt aber vor sich selbst geschützt werden.

Es ist auch ein Unterschied ob ich ein absolutes, totales Rauchverbot in einem Land durchsetzte das Temperaturen von 10 bis 35 Grad hat, oder in der Schweiz mit minus 3 im Winter und Pisswetter. Die Logik verfängt bei den Extremisten ja auch nicht, weil es sie ja nicht betrifft. Zudem ist im Ausland nicht jeder Polizist wie in der Schweiz, also alles etwas lockerer. Hier wird es überwacht wie der Waschplan im Wohnghetto.

Noch was zu den Studien die in letzter Zeit öfters auftauchen. Das sind die schnellsten Langzeitstudien die ich je gesehen habe. Wer glaubt dass diese Zahlen über medizinische Wunder nach wenigen Monaten stimmen, ist selber schuld. Glaube nie eine Statistik, die Du nicht selber gefälscht hast.

Man wird dem Beizensterben in der Schweiz zusehen können. Die Leute kaufen sich Getränke (ist eh billiger) und treffen sich privat weg von der Polizistenmentalität und Überwachung durch Big Brother. Am Schluss haben wir noch die schöne, saubere, politisch korrekte und "gesunde" Welt von McWürg (bitte Fettbilder auf Burger Packungen), Starf*s, etc.
Thank you for Smoking
Ich empfehle Ihnen mal das Buch 'Thank you for smoking' von Christopher Buckley.
Oder zur Not die Verfilmung von 2005.

Ich bin Nichtraucher. Meine Frau raucht. Meine Grossmutter hat Kettengeraucht und starb mit immerhin 77 an Lungenkrebs was für mich damals ziemlich traumatisch war, da ich noch ein Teenager war.

So wie es jetzt ist, reicht es völlig. Diese Initiative ist so ziemlich das blödeste ever gleich nach der irrsinnigen Minarett Initiative.

Immerhin muss ich Querschläger Recht geben wenn es um Perrons geht.
Ich fahre viel Zug, und sorry, offener Raum oder nicht, ich werde jeden Tag von Zigarettensüchtigen vollgequalmt die ihre Zigarette erst wegschmeissen wenn sie den ersten Fuss schon auf dem Treppchen in den Zug haben.
Würden solche Leute ein wenig mehr Anstand haben, hätten wir eine solche Idioten Abstimmung vielleicht gar nicht.

Im übrigen bin ich sehr gesellschaftsliberal eingestellt.
Für mich sollte alles erlaubt sein und überall.

Mad Men ist meine absolute Lieblingsserie. Spielt ja in den 60er, damals konnte man noch alles tun, was MANN Spass machte. Rauchen, Trinken und die Frauen behandeln wie es sich für jeden anständigen Chauvinisten gehört :)
Natürlich sind Sie und ich zu Jung für Nostalgieanfälle an die 60er (nehm ich mal an) aber trotzdem, in diesem Jahrzehnt wäre ich gerne 25-35 Jahre alt gewesen, echt.
Da wusste man auch noch wer der Feind ist in der Welt.

Allerdings würde ich dort mein iPhone, iPod und iPad schon vermissen :)
danke für die Blumen, Midas!!
Ob's Ihnen mit mir reicht oder nicht, geht mir am Hinterteil vorbei!

Ich habe gewiss keine Phobie, wenn es um bescheuerte Gesetze geht ('JB' würde hier wieder Satire und Sarkasmus anführen) ....

Sie aber haben offensichtlich ein Problem mit Ihrem Kurzzeitgedächtnis - sonst könnten Sie sich velleicht an meine Beiträge an 'chachacha', 'Martin' und die Tante im Nordosten im Zusammenhang mit diesem Thema erinnern und wüssten ganz genau, dass diese Definition von Innenräumen NICHT von mir stammt!!

Auf dass - grundlos - weiterhin gepoltert und beleidigt werde!


p.s.: ich bin Raucher, und lebe in der Schweiz - im Gegensatz zu 'Midas', der diese nur besucht ...
Nachtrag
Das wichtigste Gut eines Landes ist die Rechtssicherheit. Wenn Sie im Grundbuch ein Haus besitzen, dann gehen Sie auch davon aus dass es Ihnen gehört und gehören wird.

Diese Rechtssicherheit tritt die Schweiz in den letzten Jahren mit Füssen. Vor allem der dümmste Bundesrat ever mit seinem Steuereintreibermandat für's Ausland, Offenlegung von Bankdaten und Schädigung des Finanzplatzes. Tausende Ausländer verarscht, die der Schweiz vertrauten.

Das gleiche bei diesem Rauchergesetz. Beizer haben 200'000 bis 3'000'000 für Fumoirs investiert. Rechtssicherheit? Nein. Wieder von Spinnern verarscht, denen die Lebenseinstellung, die Arbeitsplätze und das Geld anderer Leute am A**** vorbeigehen.
Dachschaden
Sorry Querschleger aber nach diesem Beitrag reicht es mir mit Ihnen. Sie haben einen vollen Dachschaden und sollten auch noch wegen Phobie in Behandlung.

Ausserdem sind Sie ein verdammter falscher Hund, sonst würden Sie nämlich schreiben sie wollen dass der Genuss und der Verkauf von Tabakwaren in der Schweiz verboten wird. Stattdessen schreiben Sie hier so eine Scheisse.

Menschen die einen Dachschaden wie Sie haben machen unsere Welt immer weniger Lebenswert und zu einem Gefängnis mit Vollkontrolle für jedermann.

Man muss schon ein sehr grosser Querulant von Nichtraucher sein um sich mittlerweile bewusst auf die Suche nach Rauchschwaden zu gehen, in die man sich stellen kann. Perrons, Bushaltestellen, Strassencaffés sind keine Innenräume. Da wo sie es sind, Beispiel Flughafen Zürich, ist das Rauchen auch verboten.

Mir gehen Leute wie Sie voll auf den Zeiger. Nicht nur beim Rauchen. Volldeppen von Egoisten, Querulanten und Spinner.

Die Raucher werden diese verlogene Abstimmung wahrscheinlich verlieren. Wir sind eine Minderheit und gegen die geballte Gutmenschen Presse und das TV der Linken, Grünen und Hoffnungslosen, kommt keiner an. Seit Wochen wird in diesen Medien Wind gegen das Rauchen gemacht.

Ich frage sonst immer ob es stört, selbst draussen. Ihnen aber würde ich die fetteste Cohiba in die Fresse blasen!
zumindest
für's Erste!

Und, 'Martin', 'chachacha', und andere können sich dann endlich in öffentlich zugänglichen Innenräumen wie Perrons, Bushaltestellen,und Strassencafés (got me now?) aufhalten, ohne von Passivrauch belästigt zu werden - um sich danach passivrauchfrei auf Parkplätze, Garten- und Strandbäder, Seen, Felder, Wälder, Wiesen und andere öffentlich zugängliche Räume einschiessen zu können.

Für's Nächste ...
Widerspruch in sich selbst
Vielleicht merken Sie es selber gar nicht, geschätzer Querschleeger, welchen Widerspruch in Ihrem Satz ist. Zitat: "[..] öffentlich zugängliche Innenräume wie Perrons, Bushaltestellen und Strassencafe [..]". Keiner der aufgezählten Bereiche sind INNENRÄUME. Aber man will dem Stimmbürger eben nicht die wahren Beweggründe und Absichten der Initiative kundtun. Man könnte ja noch darauf kommen, dass das Ganze doch zu restrektiv sein könnte.
Blödsinn!
Bei dieser Abstimmung geht es lediglich darum, öffentlich zugängliche Innenräume wie Perrons, Bushaltestellen und Strassencafés endlich vom Passivrauch zu befreien.

Von Bevormundung und Zwängerei kann keine Rede sein - schliesslich sollen doch nur endlich öffentliche Räume(!!) rauchfrei werden - zumindest für's Erste ...

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