Kommandant der Stapo Bern vom Vorwurf der Illoyalität entlastet
publiziert: Freitag, 4. Jul 2003 / 16:28 Uhr

Bern - Der Stadtberner Polizeikommandant Daniel Blumer hat sich gegenüber seinem ehemaligen politischen Vorgesetzten Kurt Wasserfallen nicht illoyal verhalten. Zu diesem Schluss kommt ein Untersuchungsbericht im Nachgang zur Affäre Wasserfallen.

Blumer hat sich gegenüber Wasserfallen nicht illoyal verhalten.
Blumer hat sich gegenüber Wasserfallen nicht illoyal verhalten.
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Kommandant der Stapo Bern vom Vorwurf der Illoyalität entlastet

BERN - Der Stadtberner Polizeikommandant Daniel Blumer hat sich gegenüber seinem ehemaligen politischen Vorgesetzten Kurt Wasserfallen nicht illoyal verhalten. Zu diesem Schluss kommt ein Untersuchungsbericht im Nachgang zur Affäre Wasserfallen.

Blumer hatte Ende April eine Disziplinaruntersuchung gegen sich selber beantragt, nachdem FDP-Gemeinderat Wasserfallen Blumer der Illoyalität bezichtigt und öffentlich dessen Entlassung verlangt hatte. Wasserfallen war damals noch Blumers politischer Vorgesetzter.

Die von Alt-Obergerichtspräsident Ueli Hofer durchgeführte Disziplinaruntersuchung kommt nun zum Schluss, dass sich Blumer gegenüber Wasserfallen jederzeit loyal verhalten und im Interesse der Stadt Bern gehandelt hat, wie Hofer sagte.

Wasserfallens warf Blumer gemäss den Ausführungen Hofers unter anderem vor, seine Direktiven beim Management von Kundgebungen nicht in allen Fällen umgesetzt zu haben und unter anderem Sachschäden in Kauf genommen zu haben.

Bei einer Befragung Blumers zum Thema Kundgebungen, im Nachgang zum ersten umstrittenen Friedenscamp von Ende März, habe Wasserfallen am 2. April die Aussagen des Polizeikommandanten als illoyal empfunden.

Gleiches gelte für die Rolle Blumers in Zusammenhang mit einer Vorsprache der leitenden Polizeioffiziere bei Stadtpräsident Baumgartner, nachdem Wasserfallen Blumer das Vertrauen entzogen habe.

Die Vorwürfe Wasserfallens können nach den Ausführungen Hofers auf Grund der festgestellten Sachverhalte und den Aussagen der Befragten auf der ganzen Linie als entkräftet gelten.

Auf Grund des Untersuchungsergebnisses werde das Verfahren aufgehoben und gegen Blumer keine weiteren Disziplinarmassnahmen eröffnet, sagte Stadtpräsident Klaus Baumgartner (SP).

(bert/sda)

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