Kommission für Jugendfragen will Wehrpflicht umkrempeln
publiziert: Montag, 3. Okt 2011 / 15:55 Uhr / aktualisiert: Montag, 3. Okt 2011 / 16:52 Uhr
Freiwillig ins Militär: Sturmgewehrübergabe im Zeughaus.
Freiwillig ins Militär: Sturmgewehrübergabe im Zeughaus.

Bern - Freie Wahl zwischen Militär- und Zivildienst für alle Schweizer Männer: Das fordert die Eidgenössische Kommission für Kinder- und Jugendfragen in einem Bericht zur Dienstpflicht. Damit soll die Ungleichbehandlung bei der Wehrpflicht entschärft werden.

Wir liefern alle Arten von Schoggi und Mints Swiss Army und Swiss Navy
Star Trade GmbH
Im Feld 16 / Postfach 184
8184 Bachenbülach
7 Meldungen im Zusammenhang
Schon heute sei ein Drittel der dienstpflichtigen Schweizer untauglich, stellte Pierre Maudet (FDP), Präsident der EKKJ und Genfer Stadtpräsident, am Montag in Bern fest. Bei einer auf 100'000 Mann verkleinerten Armee werde sich die Wehrungerechtigkeit noch weiter verschärfen. «Der Überschuss wird noch zunehmen.»

Obwohl die Zukunft der Armee in den letzten Woche prominent von der Politik diskutiert worden sei, habe trotz Wahlkampf kaum eine Diskussion über das Problem der Wehrpflicht stattgefunden, bedauerte Maudet. Das wolle die Kommission mit dem Bericht an Bundesrat und Parlamentarier nachholen.

Der Bericht «Ein Dienst für das Gemeinwohl» will die Dienstpflicht nicht abschaffen, sondern umkrempeln. Nach Ansicht der 20-köpfigen ausserparlamentarischen Kommission soll künftig jeder Schweizer frei wählen können, ob er Militär- oder Zivildienst leisten will.

Schutzklausel für Armee

Für den Notfall gäbe es eine Schutzklausel, welche der Armee das nötige Personal sichern würde. Frauen sollen nach der Meinung der Kommission weiterhin nicht dienstpflichtig sein, da sie nach wie vor den Hauptteil der Betreuungsaufgaben übernehmen.

Die Schweizer Jugend sei laut Umfragen bereit, einen Dienst für die Öffentlichkeit zu leisten, doch die Attraktivität der Armee habe abgenommen, sagte Maudet weiter. Viele Jugendliche hielten die Tätigkeiten nicht für sinnvoll, und zudem könnten sich Probleme mit der Arbeit und Ausbildung stellen. Um die Wehrpflicht sinnvoll fortzuführen, sei deshalb eine grundlegende Reform unabdingbar.

 

(fkl/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
3
Forum
Machen Sie auch mit! Diese news.ch - Meldung wurde von 3 Leserinnen und Lesern kommentiert.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Bern - Jeder Schweizer Mann soll auch in Zukunft Militär- oder Ersatzdienst leisten müssen. Der Bundesrat lehnt wie erwartet die ... mehr lesen
Die Wehrpflicht soll nicht abgeschafft werden.
«Ja zur Aufhebung der Wehrpflicht».
Bern - Die Volksinitiative «Ja zur Aufhebung der Wehrpflicht» ist formell zustande gekommen. Wie die Bundeskanzlei am Donnerstag ... mehr lesen
Thun - Die wieder verschärften Zulassungsbedingungen für den Zivildienst per Anfang letzten Jahres zeigen ... mehr lesen
Zivildienst nur nach abklärendem Gespräch.
Aktion der GSoA zum Beginn der Winter-RS.
Bern - Die Wehrpflicht in der Schweiz ... mehr lesen 15
Bern - Eine Arbeitsgruppe soll prüfen, ob und wie das heutige System der Dienstpflicht verbessert werden könnte. Dies hat der ... mehr lesen
Es ist noch Verbesserungspotenzial im Dienstpflichtsystem vorhanden.
Weitere Artikel im Zusammenhang
Bern - Wer in der Pflege Zivildienst leistet, soll künftig länger ausgebildet werden. So möchte es der Bundesrat. Er beantragt den Räten, einen Vorstoss mit dieser Forderung anzunehmen. mehr lesen 
Die Armee bringe der Schweiz viel Nutzen.
Bern - Der Schweizer ist und bleibt wehrpflichtig. Der Nationalrat hat am Dienstag mit ... mehr lesen 1
Bezahlen müssen wir ohnehin . . .
. . . wieso also nicht etwas Sinnvolles tun mit dem Geld. Männer und Frauen, nach Wunsch und Eignung. Ich weiss nicht, wie lange es braucht um eine archivierte Armee wieder zu mobilisieren, aber nachdem wir sie nun über 50 Jahre nicht gebraucht haben, könnte man sie ja mal für ein paar Jahre auf Eis legen. Die so gesparten Mittel kämen der Pflege und der Betreuung von jungen- (Tagesstätten, Kinderkrippen) und alten Menschen (Pflegeheime, Spitex etc.) zugute und würden den Zusammenhalt in der Gesellschaft ebenso fördern, wie dies die Armee tun kann. Meine Vorstellung ist naiv, als Sanitäter bin ich auch kein Militärexperte, aber viele Schweizer möchten neue Wege gehen und dieser könnte eine Mehrheit finden.
Tut sie auch.
Die Gesellschaft bezahlt dafür... mit Steuern zahlen natürliche und juristische Personen an diese Sicherheit. Mit Verzicht auf Arbeitskraft während der Dienstzeit bezahlen Unternehmen zusätzlich daran. Für diese Zeit wird der Arbeitnehmer mit Lohn entschädigt, als wenn er arbeiten würde. Selbständige erhalten EO als Anteil an den Einkommensausfall, den Rest übernimmt er selbst - als Beitrag an die Gesellschaft.

Ich fühle mich auch versklavt. Aber nicht durch die Armee.
Wehrpflicht ist Männerdiskriminierung
Geschätzte Menschen,
im Zeitalter der Gleichstellung ist die Dienstpflicht überflüssig. Männer werden von der Gesellschaft als ihre Sklaven betrachtet, die man praktisch gratis dienstbar machen kann. Ich sehe das als einen eklatanten Eingriff in die Souveränität junger Männer an. Wenn die Gesellschaft Sicherheit will, dann soll sie gefälligst dafür bezahlen – bei den Frauen würde man sich auch nicht so schamlos vergreifen. Die Gesellschaft zeigt mit der Dienstpflicht, für wie gering sie die Männer erachtet.
Wir liefern alle Arten von Schoggi und Mints Swiss Army und Swiss Navy
Star Trade GmbH
Im Feld 16 / Postfach 184
8184 Bachenbülach
Mehr als nur ein Museum
Ein 21-jähriger Rekrut verlor in einer Kurve die Kontrolle über sein Fahrzeug. (Symbolbild)
Ein 21-jähriger Rekrut verlor in einer Kurve die Kontrolle über sein ...
Armeeunfall  Bern - Ein Rekrut aus dem Kanton Freiburg ist am Dienstagabend bei einem Unfall mit einem Militärlastwagen auf der Autobahn A2 im Tessin ums Leben gekommen. Beim Autobahnkreuz in Airolo TI verlor der 21-Jährige in einer Kurve die Kontrolle über sein Fahrzeug. 
Bundesarchiv  Bern - Die Archive der Armee bleiben 30 Jahre länger als üblich gesperrt. Das Verteidigungsdepartement (VBS) ersuchte das zuständige Departement des Innern (EDI), die Militärakten für 80 statt für 50 Jahre nicht zugänglich zu machen. Der Beschluss trat Anfang Jahr in Kraft.  
2003 hatte der Bundesrat den Zugang zu diesen Akten im Bundesarchiv eingeschränkt.(Archivbild)
Bundesrat hebt Archivsperre für Apartheid-Akten auf Bern - Die Akten über die Beziehungen zwischen der Schweiz und Südafrika zu Zeiten des Apartheid-Regimes sind nicht ...
Armee  Bern - Bundesrat Ueli Maurer tritt Ängsten entgegen, wonach in der Schweiz dereinst Militärpolizisten gegen Demonstranten eingesetzt werden. «Wenn man so misstrauisch ist, dann kann man den Paragraphen auch wieder streichen», sagte er in der «Samstagsrundschau» von Radio SRF1.  
Titel Forum Teaser
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2441
    Lediglich... eine Show-Veranstaltung der Organisation "Gewählte Stimme". Die Show ... Mi, 17.09.14 16:57
  • KangiLuta aus Wila 208
    Kassandra Sehr guter Kommentar! Ich frage mich sowieso schon lange, warum sich ... Mi, 17.09.14 12:18
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2441
    Was... für ein Glück, das es die ECRI gibt, in diesen trüben Zeiten! Ja, und ... Di, 16.09.14 16:05
  • Kassandra aus Frauenfeld 999
    Die Macht der Gewohnheit Schneider-Ammann sagt, Steueroptimierung sei schweizerisch. Das ist ... Mo, 15.09.14 18:30
  • Kassandra aus Frauenfeld 999
    Die Zeiten haben sich eben verändert! Was früher vielleicht einmal gang und gäbe war, ist heute obsolet. Es ... So, 14.09.14 16:37
  • Kassandra aus Frauenfeld 999
    Recht hat er! Und es würde mich nicht wundern, wenn auch die SVP auf der ... So, 14.09.14 16:23
  • Espion aus Meisterschwanden 1
    Lächerlich Als würde auch nur eine Firma in der Schweiz Arbeitsplätze aus ... So, 14.09.14 13:06
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2441
    Bekannt! Ch. Levrat verbreitet nicht nur wie gewohnt Dummheiten, sondern auch ... So, 14.09.14 11:00
Companion for Life
Übrigens: Hier könnte auch Ihr Unternehmen gefunden werden.
Erfassen Sie zuerst Ihr kostenloses Firmenporträt! Mit dem Firmenporträt präsentieren Sie Ihr Unternehmen und Ihre wichtigsten Dienstleistungen schnell und einfach auf dem wichtigsten KMU-Marktplatz der Schweiz.
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
FR SA SO MO DI MI
Zürich 13°C 20°C leicht bewölkt leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
Basel 14°C 20°C leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, Regen leicht bewölkt, Gewitter, Regen leicht bewölkt, Gewitter, Regen leicht bewölkt, Gewitter, Regen leicht bewölkt, Gewitter, Regen
St.Gallen 15°C 22°C leicht bewölkt leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
Bern 15°C 22°C leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen
Luzern 15°C 24°C leicht bewölkt leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
Genf 16°C 23°C leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, Regen leicht bewölkt, Gewitter, Regen leicht bewölkt, Gewitter, Regen leicht bewölkt, Gewitter, Regen leicht bewölkt, Gewitter, Regen
Lugano 17°C 22°C bedeckt, wenig Regen bedeckt, wenig Regen bedeckt, wenig Regen bedeckt, wenig Regen bedeckt, wenig Regen
mehr Wetter von über 6000 Orten