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Kommt es zum Final-Hattrick?
publiziert: Samstag, 14. Mai 2005 / 08:00 Uhr / aktualisiert: Samstag, 14. Mai 2005 / 08:17 Uhr

Russland und teilweise auch Tschechien lebten in den letzten Jahren vom Glanz der Vergangenheit. Der WM-Final lautete zuletzt zweimal Kanada gegen Schweden.

Die "alten" Grossmächte wollen den "Final-Hattrick" verhindern. (Bild: Kanada - Schweden)
Die "alten" Grossmächte wollen den "Final-Hattrick" verhindern. (Bild: Kanada - Schweden)
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Die "alten" Grossmächte wollen nun den "Final-Hattrick" der gegenwärtig so erfolgreichen Teams aus Kanada und Schweden verhindern. Tschechien, das auf Schweden trifft, wartet seit 2002 auf eine WM-Medaille und ist dementsprechend mit riesigen Ambitionen nach Wien angereist. Das Ensemble von Vladimir Ruzicka überzeugte bisher zwar, musste aber dennoch zweimal unten durch.

Beim eher überraschenden 1:2 gegen Russland und lange auch im Viertelfinal gegen die USA. Erst dank eines Efforts im Schlussdrittel machten die Jagr und Co. aus einem 0:2 noch einen Ausgleich, ehe im Penaltyschiessen Tomas Vokoun seinem Ruf als statistisch bester Goalie des Turniers gerecht wurde und alle fünf gegnerischen Versuche parierte.

Zweifelhafte Schweden

Die von Bengt-Ake Gustafsson trainierten Schweden, zum fünften Mal in Serie im Halbfinal, überzeugten trotz des 5:4-Zwischenrundensieges gegen Kanada und dem damit verbundenen Gruppensieg nicht restlos.

Weder das mühsame 2:1 gegen die Schweiz noch die vorangegangene 1:5-Niederlage gegen die USA vermochte in Skandinavien die Zweifel zu zerstreuen, die sich in Hardy Nilssons Ära angesammelt hatten. Den ehemaligen Nationaltrainer der Schweiz kostete letztlich übrigens in erster Linie eine 1:6-Schlappe gegen ... Tschechien am letzten World Cup (Viertelfinals) den Kopf.

Russlands Sonntagsgesicht

Russische (Eishockey-)Mannschaften sind in der Regel sehr unberechenbar, doch in Wien fehlten bislang ausgeprägte emotionale Höhen wie Tiefen: Die "Sbornaja", die seit 1994 nur eine WM-Medaille gewonnen hat (2002 Silber in Göteborg), ist als einziges Team noch ungeschlagen und hat allen Widerständen getrotzt.

Rückstände gegen die Slowakei, Tschechien und die USA führten ebenso wenig in eine Niederlage wie der Punktverlust gegen die Schweiz aus der Erfolgsspur. Dass der landesintern immer noch stark verankerte Kollektivgedanke auch wieder Einzug in den Köpfen der Eishockeyaner gefunden hat, zeigt die Skorerliste: Ein russischer "Überflieger" fehlt, an der Spitze rangiert das Trio Pawel Datsjuk, Ilja Kowaltschuk und Alexej Kowaljew (je 6 Punkte).

Favorisierte Kanadier

Aufgrund der Ergebnisse der letzten Jahre in wichtigen Spielen ist im Duell der wohl grössten Erzrivalen des Eishockeys dennoch Kanada leicht zu favorisieren. Viel wird allerdings davon abhängen, was die "Davoser" zu Stande bringen.

Rick Nash (14 Punkte) und Joe Thornton (13) bilden zusammen mit Simon Gagné die Paradelinie des Turniers, die bislang alle Gegner vor unlösbare Probleme stellte, zuletzt auch im Viertelfinal die Slowakei. Umgekehrt zeigte Kanada zuletzt in der Defensive, speziell im Goaliebereich, ungewohnte Schwächen.

(von Marco Keller, Wien/Si)

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