«Kondolenzbuch» für Braunbär «JJ3»
publiziert: Mittwoch, 16. Apr 2008 / 20:40 Uhr

Chur - Das Schweizer Internetportal «naturschutznetz.ch» hat im Netz ein «Kondolenzbuch» für den Bündner Braunbären «JJ3» eröffnet. Es ruft die Bevölkerung auf, zum Abschuss des Raubtieres Stellung zu nehmen.

Warum gelingt es der Schweiz nicht, Bären einen Lebensraum zu bieten.
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naturschutznetz.ch sammelt Meinungen zum Abschuss.
naturschutznetz.ch

Die Einträge sollen gesammelt und den Verantwortlichen des Kantons Graubünden und des Bundesamtes für Umwelt (BAFU) weitergeleitet werden.

Der Abschuss werfe die Frage auf, warum es der reichen Schweiz im Gegensatz zu vielen anderen Ländern nicht gelinge, Bären einen Lebensraum zu bieten, teilte das Netzwerk mit.

(bert/sda)

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Chur - Der Bündner Braunbär «JJ3» ... mehr lesen 2
Das zwei Jahre alte Männchen wurde am Montagabend im Raum Mittelbünden von der Wildhut erlegt.
Traurige Bärenjagd
Es stimmt mich traurig, dass wiederum ein Tier auf tragische Weise umgekommen ist.
Aber ich frage mich, ob es je dazu kommen wird, dass der Luchs, Wolf und Bär unbehelligt bei uns leben kann.
Solange es bei uns Walliser und Bündner gibt wird dies nicht der Fall sein. Es wird nicht gelingen die Halter der Alptiere zu verpflichten ihre Herden zu schützen und zu überwachen. Selbst wenn man Ihnen die Schutzhunde zur Verfügung stellt.
Ein Beispiel: Ich fand anlässlich einer Wanderung zur Portjenhütte/Grächen VS auf halbem Weg eine Schafherde vor, die im Kreis um einen Gegenstand stand. Bei näherem Hinsehen stellte ich fest, dass diese Herde um einen toten Widder herumstand der bereits verwest war. Dieser war mindestens 3 Wochen tot. So werden die Herden bewacht. Es darf kein Geld kosten und kein Mehraufwand sein.
Kommt ein Raubtier dazu ist ganz dicke Luft.
Wäre es im Fall von JJ3 nicht möglich gewesen, ihn zu betäuben und anschliessend
in ein höheres Gebiet zu bringen und ihm dort ein geschossenes Wild bereit zu legen, so dass er anschliessend dort sein Futter sucht.
Taucht wieder ein Wolf oder Bär im Wallis oder Graubünden auf, wird auch dieser
ums Leben kommen. Da nützt auch ein Abschussverbot nichts, denn dann wirds
illegeal gemacht und der "bewaffnete Alkoholiker" (Jäger) gedeckt oder das Tier
läuft zufällig in einen Schneepflug. Auch der Luchs wird illegal gejagt.
Aber solange ein Walliser oberster Chef des Bafu ist (Schnidrig) kann es nicht besser werden.
Zudem ist es eine unheimliche Heldentat einen Bären mit Sender aufzuspüren und ihn dann zu schiessen. Vermutlich hat er noch Männchen gemacht. Wie kommt es, dass man im Fernsehen blutige Tatzenspuren sehen kann? Ist der Bär nach dem ersten Schuss noch angeschossen weitergelaufen? Man ist ja nicht fähig darüber sauber zu berichten.
Wie wäre es,wenn die Herren einmal im Kanton Aargau und Solothurn dafür Sorgen würden, dass die Wildschweinplage behoben wird. Aber diese Tiere haben keine Sender und machen denn Jägern mehr Mühe beim Jagen.
Ich hoffe, dass die Vernunft einkehrt und man den nächsten Tieren eine richtige Chance gibt und sie mit uns leben lässt.
Armer Bär
Mit grosser Trauer habe ich Kenntnis genommen vom Abschuss des Bären JJ3 , welcher Graubünden als seine Heimat wählte.

Er war schlecht beraten und für viele Menschen in der Schweiz zog sicher eine dunkle Wolke über die sonnigen Bündner Täler, wie sie in unseren Köpfen existierten. Man möchte sie für eine Weile nicht mehr sehen.

Vor einigen Tagen wurde am Schweizer Fernsehen grossartig über die „Würde der Pflanzen“ gesprochen. Die Würde der Pflanze soll geschützt werden. Und die Würde eines Bären? Ein Bär will fressen und sucht sich seine Nahrung, wo er sie findet. Wir Menschen tun ja dasselbe. Es ist ein Armutszeugnis für die Menschen, wenn sie nicht fähig sind, ihre Abfälle so zu entsorgen, dass ein Bär sie nicht durchwühlen kann. Wir sind doch sonst so gescheit. Ein Bär, der nachts durch Dörfer streicht, soll so gefährlich sein? Wir wissen uns doch sonst so gut zu schützen. Das Geld, welches verwendet wird um den armen Bären auszustopfen, hätte man zu seinen Gunsten verwenden können (Umsiedlung) und nicht, um ihm auch noch die letzte Würde zu rauben.

„Nur“ ein Bär? „Nur“ ein Tier, aber dieser Abschuss zeugt wiederum von der erschreckenden Willkür und Respektlosigkeit unserem Planeten gegenüber, mit welcher wir ihn langsam aber sicher zerstören. Wir leben nicht mehr mit der Natur, sondern gegen sie. Wir zerstören, was uns im Weg ist und ich denke, eines Tages wird es uns zerstören.

Traurig für JJ3, traurig für das Image vom von der Natur so reich beschenkten Graubünden, traurig für uns.
Was will sich der Mensch eigentlich noch alles erlauben???
Sich hinterher, nachdem alles Furchtbare passiert ist, ins Kondolenzbuch einzutragen, ist mir fast zuwieder. Aber zu den Verantwortlichen des Mordes an JJ 3 muss ich sagen, -wofür bekommen Sie eigentlich Ihre Gehälter-? Für Mord sind diese doch sicherlich nicht vorgesehen.
Der Bär hatte ein Halsband und konnte jederzeit geortet werden, also war es doch möglich, Schlimmes zu verhindern. Da wird nocoh öffentlich im Fernsehen berichtet, dass tage- oder nächtelang Wildhüter ihn beobachtet haben, sind diese nur dazu da, um auf den Befehl "Abschuss" zu warten??? Es hätte doch mit der modernen Technik heutzutags Möglichkeiten gegeben, den Bär in weniger besiedeltes Gebiet umzusiedeln. Mensch und Tier müssen und können miteinander leben können, und wenn ein gefährliches Tier den Menschen zu nahe kommt, hat der Mensch ein Gehirn um Abhilfe zu schaffen. Mit Gehirn meine ich nicht das Gewehr.
Wenn der Tourismus in Graubünden dadurch Schaden nimmt, ist das für mich eine logische Schlussfolgerung. Wir haben gerne in Graub ünden Ferien gemacht, aber das war seit dem Drama von JJ 3 einmal, genauso wie mit Bayern (Bruno)
Mehr Menschlichkeit für Tiere.
Seriöser Einsatz für das Wohl der Tiere.
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