Konferenz Sport und Entwicklung in Magglingen
publiziert: Montag, 13. Jan 2003 / 19:36 Uhr

(Si) "Regierungen, Organisationen und Verbände davon überzeugen, dass der Sport viel für den Frieden in der Welt tun kann." Das ist eine der Botschaften, die UNO-Sonderberater Adolf Ogi vermitteln will. Eine Plattform hiefür ist die erste internationale Konferenz für Sport und Entwicklung ("Sport and Development") vom 16. bis 18. Februar in Magglingen.

Ähnlich wie am "World Sports Forum" letzten September in Lausanne werden sich in Magglingen Persönlichkeiten aus der Welt des Sports, insbesondere der Sportförderung, -wissenschaft und -politik, einfinden. Zu Veranstaltungen, Gesprächsrunden und Workshops werden unter anderen erwartet: IOC-Präsident Jacques Rogge, Eisschnelllauf-Olympiasieger Johann Olav Koss als Präsident des Kinderhilfs- und Sportprojekts "Right to Play", Ballonfahrer und UNO-Goodwill-Botschafter Bertrand Piccard, Spitzenschwimmer Alexander Popow sowie der legendäre Eishockeyaner Wjatscheslaw Fetisow, heute Sportminister Russlands. Die Konferenz dürfte eine weltweite Ausstrahlung haben; organisiert wird sie von alt Bundesrat Adolf Ogi, von der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) sowie vom Bundesamt für Sport (BASPO). Bundesrat Samuel Schmid wird das Seminar eröffnen.

Im Februar 2001 von UNO-Generalsekretär Kofi Annan zum Sonderberater für Sport im Dienst von Frieden und Entwicklung berufen, zog Adolf Ogi gestern Montag an einer Medienkonferenz in Bern eine recht positive Zwischenbilanz. Bereits heute liefen in der UNO 130 Projekte, die einen Zusammenhang mit dem Sport aufwiesen, so Ogi. Viele in erster Linie humanitäre Sportprojekte, die er in den ersten knapp zwei Jahren seiner Tätigkeit angerissen oder vermittelt hat, will Ogi nun zum Greifen bringen. Er blickte noch viel weiter voraus und sagte, auf die positive Kraft des Sports vertrauend: "In zwanzig Jahren werde ich nicht mehr hier sitzen, aber ich bin sicher, dass wir eine bessere Welt haben werden -- dank dem Sport."

Für Adolf Ogi ist der Sport heute neben Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Religion der fünfte wichtige Faktor im Weltgeschehen. "Der Sport ist sogar die grösste Bewegung, aber er ist noch das schwächste Glied in dieser Kette", so Ogi. Seine Mission ist es, dank Überzeugungsarbeit das immense Potential des Sports so zur Geltung zu bringen, dass es für die Entwicklung und den Frieden genutzt werden kann.

Ogi nannte Beispiele dafür, was der Sport gerade in der Dritten Welt auslösen kann. Der frühere Schweizer Sportminister besuchte in Uganda Flüchtlingslager, in denen Johann Olav Koss mit seinem Projekt Sport und Spiel einführen liess -- und sah "leuchtende Kinderaugen". In Moçambique war er dabei, als Sport mit grossem Erfolg in die Arbeit einzelner Betriebe integriert wurde.

Im Rahmen der Konferenz in Magglingen werden zwei Dokumente erarbeitet: die "Magglingen Declaration on Sport and Development" sowie eine Liste mit Empfehlungen. Beide wird Ogi im März Kofi Annan überreichen.

(fest/sda)

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