Gaza und Israel
Konflikt Gaza und Israel: Nothilfe während Waffenruhe
publiziert: Donnerstag, 21. Aug 2014 / 14:27 Uhr
World Vision unterstützt die notleidende Bevölkerung mit Lebensmitteln, Hygienesets sowie Medikamenten und Decken.
World Vision unterstützt die notleidende Bevölkerung mit Lebensmitteln, Hygienesets sowie Medikamenten und Decken.

Wenige Stunden vor Ende der dreitägigen Waffenruhe wurde bei Luftangriffen in Gaza ein Kind getötet und 12 Menschen verletzt. In Israel wurden drei Siedler verwundet. Zuvor hatten sich die Konfliktparteien auf eine weitere fünftägige Waffenruhe geeinigt.

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Der Transport und die Verteilung von lebenswichtigen Gütern sowie die medizinische Versorgung der Opfer werden durch die Gefechtshandlungen nahezu verunmöglicht. Da die Strom- und Wasserversorgung im Gazastreifen weitgehend zusammengebrochen ist, können zudem keine Lebensmittel in Kühlschränken haltbar gemacht oder entfernt gelegene Acker- und Fischereigebiete erreicht werden.

«Die Menschen brauchen dringend Lebensmittel und sauberes Trinkwasser», erklärt Alex Snary von World Vision Jerusalem, West Bank und Gaza. «Ausserdem sind die Kinder in den Gefechtsgebieten durch die Gewalt, die sie in den vergangenen Monaten miterleben mussten, stark traumatisiert und benötigen so schnell wie möglich psychologische Hilfe. In den Spitälern fehlt es ebenfalls am Nötigsten, wie Energie und Medikamenten.» World Vision und anderen Hilfsorganisationen ist der Zutritt in die umkämpften Gebiete verwehrt. «Solange die Kämpfe andauern, können wir unsere Hilfe nur eingeschränkt umsetzen», so Snary.

Hilfe für 10'000 Menschen während 3 Tagen Waffenruhe

Während der letzten, dreitägigen Waffenruhe erreichte World Vision bereits 10'000 Menschen mit Nothilfemassnahmen. Das Kinderhilfswerk verteilte Lebensmittelsets, Hygienesets, Medikamente und Decken. Darüber hinaus konnte für rund 1000 Kinder psychologische Betreuung organisiert werden.

Auch während der neuen, fünftägigen Waffenruhe wird die Hilfe von World Vision weitergehen. Ausserdem werden Teams vor Ort die Lage bewerten und Bedürfnisse sowie entstandene Schäden registrieren, um weitere Hilfsaktionen zu planen. Doch zu deren langfristigen Umsetzung ist ein Ende der Kämpfe unerlässlich.

(sk/World Vision)

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