Konkrete Osteuropa-Projekte können starten
publiziert: Donnerstag, 15. Nov 2007 / 13:01 Uhr

Luzern - Die Zusammenarbeit der Schweiz mit den neuen EU-Ländern in Osteuropa wird konkret: Noch in diesem Jahr dürften die Rahmenabkommen unterzeichnet werden; die ersten Projekte und Programme könnten anfangs 2008 starten.

Walter Fust erhofft sich «möglichst wenig Verlierer».
Walter Fust erhofft sich «möglichst wenig Verlierer».
4 Meldungen im Zusammenhang
Um deren Abwicklung zu begleiten, richtet die Schweiz in ihren Botschaften in Warschau (Polen), Budapest (Ungarn), Prag (Tschechien) und Riga (Lettland) spezielle Büros ein.

Vorgeschlagen werden die Projekte von nationalen Koordinationsstellen in den jeweiligen Ländern, genehmigt werden sie von der Schweiz.

Klare Kriterien sollen sicherstellen, dass es dabei «möglichst wenig Verlierer» gebe, sagte Walter Fust, Chef der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA), vor den Medien.

Die Umsetzung der Kohäsionsmilliarde stand im Zentrum der Jahreskonferenz der Ostzusammenarbeit in Luzern.

Zusammenarbeit mit NGOs

Laut Hubert Eisele von der DEZA seien die technischen Gespräche mit allen zehn Ländern, die davon profitieren, fast abgeschlossen. Die Rahmenabkommen würden voraussichtlich noch dieses Jahr unterzeichnet.

Auch die möglichen Themen der Projekte seien mit der EU geklärt. Dazu gehörten etwa die Sicherheit und die regionale Entwicklung, die Stärkung der Gesundheitswesen oder Umweltanliegen und das Stipendienwesen. Wichtig sei auch die Zusammenarbeit mit Nichtregierungsorganisationen.

Die Stimmenden hatten das Osthilfegesetz am 26. November 2006 genehmigt. Sie sprachen damit eine Milliarde Franken zugunsten der neuen EU-Länder Polen, Slowakei, Tschechien, Ungarn, Lettland, Litauen, Estland, Slowenien, Malta und Zypern.

(rr/sda)

Lesen Sie hier mehr zum Thema
Bern - Bei ihrem Arbeitsbesuch in Prag hat Bundesrätin Micheline Calmy-Rey ... mehr lesen
Bundesrätin Micheline Calmy-Rey weilte zu einem Arbeitsbesuch in Prag.
Der slowakische Regierungschef Robert Fico hat der Schweiz für den Beitrag aus der Kohäsionsmilliarde gedankt.
Bern - Bei einem Höflichkeitsbesuch in Bern hat der slowakische Regierungschef Robert Fico der Schweiz für den Beitrag aus der Kohäsionsmilliarde gedankt. Das Geld werde vor allem in den ... mehr lesen
Bern - Osteuropa kann auch in ... mehr lesen
Die Kompensation der Kohäsionsmilliarde ist noch unklar.
«Die Schweizer wissen genau, wann sie Brüssel entgegenkommen müssen.» (Archivbild)
Brüssel - Die Zustimmung der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger vom Sonntag zur Kohäsionsmilliarde schlägt in der ... mehr lesen
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Noch 51 Prozent befürworten einen Verbleib in der EU.
Noch 51 Prozent befürworten einen Verbleib in ...
Befürworter holen auf  London - Die Gegner eines Verbleibs Grossbritanniens in der EU holen einer neue Umfrage zufolge auf. In einer am Montag vorab verbreiteten Erhebung für den «Daily Telegraph» behaupten die Befürworter eines Verbleibs in der EU mit 51 gegen 46 Prozent zwar eine Mehrheit. mehr lesen 
Deutschland - Die Linke  Magdeburg - Ein unbekannter Mann hat die Linken-Fraktionsvorsitzende Sahra Wagenknecht auf dem ... mehr lesen  
Riexingers Rede wie auch der Parteitag wurden nach kurzer Unterbrechung fortgesetzt.
G7-Gipfel in Japan  Ise-Shima - Die G7-Staaten haben die Flüchtlingskrise als «globale Herausforderung» anerkannt und weltweites Wirtschaftswachstum als «dringende ... mehr lesen  1
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    belustigend peinlich Das kommt schon fast in die Nähe der Verwechslung von Oekonomie mit ... Mi, 28.12.16 01:21
  • Unwichtiger aus Zürich 11
    Grammatik? Wie kann Stoltenberg denn Heute schon wissen, welche Entscheidungen am ... Sa, 22.10.16 10:59
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Der phallophile Blick eines cerebrophoben Schäfleins! Frau Stämpfli schrieb am Ende ... Mo, 26.09.16 17:32
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    phallophobe Geschichtsrückblicke "Und die grösste Denkerin des 21. Jahrhunderts? Verdient ihr Geld mit ... Sa, 13.08.16 17:48
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Alle Demonstranten gefilmt. Der Erdogan lässt doch keine Domo gegen sich zu! Die ... Di, 21.06.16 16:42
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Konzernrecht? Konzernpfusch! Was ist denn das? Konzerne werden vorwiegend von Vollidioten geführt. ... Fr, 10.06.16 17:49
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Der... Daesh (IS) kommt immer mehr unter Druck. Davon sind inzwischen auch ... Do, 02.06.16 19:22
Jonathan Mann moderiert auf CNN International immer samstags, um 20.00 Uhr, die US- Politsendung Political Mann.
CNN-News Was würde «Präsident Trump» tatsächlich bedeuten? Noch ist absolut nichts sicher, doch es ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Mi Do
Zürich 4°C 9°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen freundlich
Basel 5°C 9°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen freundlich
St. Gallen 3°C 7°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen wolkig, aber kaum Regen
Bern 3°C 8°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen sonnig
Luzern 4°C 8°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen wolkig, aber kaum Regen
Genf 3°C 10°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen sonnig
Lugano 8°C 16°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten