Inspektion, Sicherheit und Menschenwürde
Kooperation mit China bei Arbeitsfragen
publiziert: Mittwoch, 15. Jun 2011 / 18:10 Uhr
Schweizer Produkte, «made in China»: Der Bundesrat peilt ein Freihandelsabkommen an.
Schweizer Produkte, «made in China»: Der Bundesrat peilt ein Freihandelsabkommen an.

Bern - Die Schweiz und China wollen künftig bei Arbeits- und Beschäftigungsfragen stärker miteinander kooperieren. Darauf haben sich Bundesrat Johann Schneider-Ammann und der chinesische Arbeits- und Sozialminister Yin Weimin am Mittwoch geeinigt. Umfasst werden soll auch die Thematik von menschenwürdiger Arbeit und Gesundheitsförderung.

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In einer in Bern unterzeichneten Absichtserklärung verständigten sich die beiden Staaten darauf, bei Themen wie Arbeitsinspektion, Arbeitssicherheit, Gesundheit und Prävention am Arbeitsplatz oder auch Arbeitsmarktpolitik enger zusammenarbeiten zu wollen.

Ziel sei es, durch den Austausch von Informationen die beiden Länder näher zusammenzubringen und menschenwürdige Arbeit zu fördern, teilte das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement am Mittwoch mit.

Mit einem Handelsvolumen von 13,5 Mrd. Fr. ist China der wichtigste Handelspartner der Schweiz in Asien. Gegenwärtig verhandelt die Schweiz mit der Volksrepublik über ein Freihandelsabkommen. Johann Schneider-Ammann will die im Januar eröffneten Verhandlungen bis Ende 2012 abschliessen.

(dyn/sda)

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