App-Spionage
Koreaner wechseln zu «Telegram»
publiziert: Mittwoch, 8. Okt 2014 / 23:50 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 9. Okt 2014 / 14:21 Uhr
Telegram verzeichnete in der vergangenen Woche einen Zuwachs von rund 1,5 Mio. südkoreanischen Nutzern. (Symbolbild)
Telegram verzeichnete in der vergangenen Woche einen Zuwachs von rund 1,5 Mio. südkoreanischen Nutzern. (Symbolbild)

Seoul/Berlin/Wien - Die Südkoreaner steigen zunehmend auf die besser verschlüsselte Textnachrichten-App «Telegram», nachdem die Präsidentin des Landes, Park Geun-hye, angekündigt hatte, über «KakaoTalk» versendete Nachrichten überwachen zu lassen.

Weiterführende Links zur Meldung:

Telegram
Verschlüsselte Textnachrichten.
telegram.org

Telegram verzeichnete in der vergangenen Woche einen Zuwachs von rund 1,5 Mio. südkoreanischen Nutzern.

Keine App schützt Daten perfekt

Auf die Frage, welche Messaging-App Hans Zeger, Obmann der ARGE Daten, empfehlen würde, entgegnet er gegenüber pressetext. 

«Keine. Wenn ich das Gefühl habe, überwacht zu werden, sollte ich solche Apps nicht verwenden. Andererseits muss man das auch realistisch sehen und sich die Frage stellen, ob es die Regierung wirklich interessiert, was die Südkoreaner da chatten.»

Da die Präsidentin beleidigende oder Gerüchte verbreitende Nachrichten von der Regierung bestraft haben will, ist Telegram mit seinen geheimen Chats mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für viele Südkoreaner die Alternative. Telegram-Sprecher Markus Ra freut sich gegenüber The Verge: «Leute kommen oft zu Telegram, wenn sie nach mehr Sicherheit suchen - manche von ihnen kommen aus Ländern mit Zensur. Was uns wirklich glücklich macht, ist, dass die Nutzer auch bleiben, wenn der Privatsphäre-Skandal vorüber ist.»

«Gehirn eingeschaltet lassen»

KakaoTalk hat in Südkorea immerhin 35 Mio. User - davon hat nur ein Bruchteil zu Telegram gewechselt. KakaoTalk verspricht zwar, die Daten kürzer zu speichern - da der Sitz des Unternehmens in Südkorea ist, muss das Unternehmen die Daten aber trotzdem weitergeben, wenn die Regierung das verlangt.

Zeger empfiehlt: «Nutzer sollten sparsam mit ihren Daten umgehen und immer das Gehirn eingeschaltet lassen. Und wenn sie nicht verstehen, wie eine App funktioniert, sollten sie sie auch nicht verwenden - man darf ja auch nicht Autofahren, wenn man nicht weiss, wo Gas und Bremse sind.»

(awe/pte)

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