Korruption: Schweizer sehen sich in reiner Weste
publiziert: Dienstag, 5. Dez 2006 / 14:42 Uhr / aktualisiert: Montag, 11. Dez 2006 / 07:24 Uhr

Zürich - Laut einer erstmals durchgeführten Umfrage des Gallup-Institutes belegt die Schweiz Rang sechs der Länder, in denen Korruption am wenigsten wahrgenommen wird.

Je besser das Empfinden der eigenen Freiheit, desto weniger Korruption.
Je besser das Empfinden der eigenen Freiheit, desto weniger Korruption.
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Am meisten Vertrauen in die Regierung und in Unternehmen haben die Leute in Finnland, gefolgt von Dänemark und Neuseeland. Die Schweiz belegt Rang sechs zusammen mit Grossbritannien und Norwegen.

Schlusslichter der Rangliste sind Litauen, Polen und der Libanon. Rumänien, Russland und die Ukraiene schneiden ebenfalls schlecht ab.

Die Umfrage wurde vom US-Meinungsforschungsinstitut Gallup zwischen 2005 und 2006 erstmals durchgeführt. Befragt worden sind in 101 Ländern jeweils rund 1000 Personen.

Vertrauen in die Landesführung

Unter den besten zehn Ländern der Liste hätten 55 Prozent erklärt, dass sie Vertrauen in die Landesführung hätten, heisst es in einer Mitteilung. In den letzten zehn Ländern betrage die Zahl nur knapp ein Drittel.

In den zehn Ländern an der Spitze sagen 84 Prozent der Bürger, dass man in ihrem Land durch harte Arbeit vorankommen könne; in den letzten 10 Ländern auf der Liste sinkt diese Zahl auf 58 Prozent.

Gefühl der persönlichen Freiheit

Es bestehe zudem eine enge Verbindung zwischen den Indexpunkten und dem Gefühl der persönlichen Freiheit bei den Befragten, heisst es weiter. 92 Prozent der Bürger in den Top 10 Ländern geben an, dass sie mit ihrer Freiheit, Entscheidungen hinsichtlich ihres Lebens treffen zu können, zufrieden seien. Bei den Schlusslichtern sind dies lediglich 65 Prozent.

Laut einer Anfang Oktober vorgelegten Studie von «Transparency International» (TI) ist die Schweiz das am wenigsten korrupte Land. Insgesamt wurden bei dieser Umfrage bei Geschäftsleuten 30 Länder bewertet. Hinter der Schweiz folgen Schweden, Australien, Österreich und Kanada. Die Schlusslichter sind Taiwan, die Türkei, Russland, China und Indien.

(fest/sda)

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