Korruptionsvorwürfe gegen Nicolas Sarkozy
publiziert: Mittwoch, 10. Okt 2012 / 17:25 Uhr
Anti-Korruptionsgruppe reicht Anzeige gegen Sarkozy ein
Anti-Korruptionsgruppe reicht Anzeige gegen Sarkozy ein

Paris - Mit einer Anzeige wegen Begünstigung und Veruntreuung öffentlicher Mittel zielt eine französische Anti-Korruptionsgruppe gegen Ex-Staatschef Nicolas Sarkozy. Die Anzeige richte sich gegen Sarkozy und das Beratungsunternehmen Publifact, sagte der Anwalt der Gruppe Anticor am Mittwoch.

3 Meldungen im Zusammenhang
Der Elysée-Palast hatte 2007 mit dem Beratungsunternehmen Publifact des früheren Journalisten Patrick Buisson Verträge für Beratungsleistungen und Meinungsumfragen mit einem Wert von geschätzten drei Millionen Euro abgeschlossen.

Laut der eingereichten Anzeige, die der Nachrichtenagentur AFP vorlag, dienten einige der Umfragen einem «privaten oder parteipolitischen Interesse» Sarkozys. Sie hätten daher nichts mit seiner Funktion als Staatschef zu tun, womit der Straftatbestand der Veruntreuung öffentlicher Mittel erfüllt sei.

Buisson galt als einer der engsten Vertrauten Sarkozys. Bevor er seine Beratungsfirma gründete, hatte er in den 80er Jahren für eine rechtsextreme Wochenzeitung gearbeitet. Die Gruppe Anticor hatte bereits 2010 Anzeige gegen Sarkozy erstattet. Die Ermittlungen wurden allerdings wegen der Immunität eingestellt, die er als Präsident genoss.

(alb/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Paris - Innenminister Manuel Valls ordnete am Donnerstagabend eine behördliche ... mehr lesen
Der Sarkozy-Vertraute Claude Guéant gerät wegen dubioser Zahlungen zunehmend unter Druck.
Sarkozy wird in Bordeaux vor den Untersuchungsrichter zitiert
Bordeaux - Erstmals seit seiner Abwahl im Mai muss Frankreichs Ex-Präsident Nicolas Sarkozy der Justiz im Zusammenhang mit ... mehr lesen
Paris - Frankreichs Ex-Präsident Nicolas Sarkozy muss sich wegen einer Reihe möglicher Gesetzesverstösse vor der Justiz ... mehr lesen
Frankreichs Ex-Präsident Sarkozy im Visier der Justiz
Den Einsatz gegen die jungen Leute soll Bürgermeister José Luis Abarca angeordnet haben.
Den Einsatz gegen die jungen Leute soll ...
Mexiko  Mexiko-Stadt - Mexikos Regierung sucht mit einem Grossaufgebot an Einsatzkräften nach 43 Studenten, die vor mehr als einem Monat verschleppten wurden. Insgesamt fahndeten im Bundesstaat Guerrero im Südwesten des Landes rund 10'000 Bundespolizisten nach den Vermissten. 
Die vier zuletzt Festgenommenen hätten zugegeben, an der «Entführung und dem Schicksal dieser Gruppe beteiligt» gewesen zu sein, sagte der Generalstaatsanwalt.
Vier weitere Festnahmen im Fall vermisster Studenten in Mexiko Mexiko-Stadt - Im Fall der verschwundenen Studenten in Mexiko hat es vier weitere Festnahmen gegeben. Bei den ...
Gouverneur tritt wegen verschwundener Studenten zurück Mexiko-Stadt - Der Skandal um Dutzende verschleppte Studenten in ...
Burkina Faso  Ouagadougou - Im westafrikanischen Burkina Faso hat sich Staatschef Blaise Compaoré ...
Compaoré sagte in seiner Ansprache mit Verweis auf die Proteste gegen eine weitere Amtszeit, er habe die «Botschaft» verstanden.
Die Armee verkündete eine landesweite Ausgangssperre zwischen 19.00 Uhr und 6.00 Uhr. (Symbolbild)
Armee reisst in Burkina Faso Macht an sich Ouagadougou - Nach den gewaltsamen Protesten in Burkina Faso hat die Armee die Macht in dem westafrikanischen Land übernommen. ...
Keine Verfassungsänderung in Burkina Faso Ouagadougou - Angesichts gewaltsamer Proteste in Burkina Faso gegen eine ...
Gewaltsame Proteste gegen Verfassungsänderung in Burkina Faso Ouagadougou - Die Proteste in Burkina Faso gegen eine ...
Titel Forum Teaser
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2538
    Eine... Nichtlieferung dieser Schiffe würde das Aus für die französiche ... gestern 10:35
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2538
    Der... Krieg in Syrien ist ein Stellvertreterkrieg zwischen Katar, Saudi ... gestern 10:07
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2538
    Die... Politik R. Erdogans wird die Türkei im Gegensatz zur EU direkt ausbaden ... Mi, 29.10.14 10:25
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2538
    Warum... sollen Israelis nicht in angeblichen Palästinensergebieten siedeln ... Di, 28.10.14 19:50
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2538
    Als... Brite war es J. Cantlie wohl bewusst, dass er keine staatliche ... Di, 28.10.14 09:24
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2538
    Im... Grossen und Ganzen ist die Wiederwahl Rousseff wohl die bessere ... Di, 28.10.14 08:43
  • thomy aus Bern 4168
    ... und noch vor wenigen hundert Jahren waren ... ... die ehrenwerten Kreuzritter und die Inquisitoren genau gleich ... Mo, 27.10.14 22:34
  • EdmondDantes1 aus Zürich 13
    nein, werte Kassandra Es geht mir nicht ums ausspielen von A versus B. Bin ja eben; wie im ... Mo, 27.10.14 17:34
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
FR SA SO MO DI MI
Zürich 5°C 12°C nebelig nebelig nebelig nebelig nebelig nebelig
Basel 4°C 13°C sonnig und wolkenlos leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
St.Gallen 4°C 11°C nebelig nebelig nebelig nebelig nebelig nebelig
Bern 5°C 14°C nebelig nebelig nebelig nebelig nebelig nebelig
Luzern 6°C 13°C nebelig nebelig nebelig nebelig nebelig nebelig
Genf 5°C 16°C sonnig und wolkenlos leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Lugano 6°C 16°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
mehr Wetter von über 6000 Orten