Es geht um Familienehre
Kosovare in Brugg wegen Mordes zu 20 Jahren Haft verurteilt
publiziert: Mittwoch, 24. Apr 2013 / 23:46 Uhr

Brugg AG - Im April 2009 hatte er seine Ehefrau auf offener Strasse in Riniken AG mit fünf Schüssen niedergestreckt. Dafür ist ein 45-jähriger Mann zu einer Freiheitsstrafe von 20 Jahren verurteilt worden. Das Bezirksgericht Brugg AG befand den Kosovaren des Mordes schuldig.

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Das Gericht verurteilte den Mann am späten Mittwochabend auch wegen Gefährdung des Lebens und Widerhandlung gegen das Waffengesetz. Es ordnete zur Freiheitsstrafe auch eine ambulante psychotherapeutische Massnahme an. Das Gericht fällte das noch nicht rechtskräftige Urteil einstimmig. Der Mann bleibt zur Sicherung des Strafvollzugs in Haft.

Der Staatsanwalt setzte sich mit seinen Strafanträgen weitgehend durch. Er forderte für den geständigen Mann eine lebenslängliche Freiheitsstrafe und eine ordentliche Verwahrung. Die Verteidiger plädierte auf vorsätzliche Tötung und forderte eine Freiheitsstrafe von 7 Jahren.

Die Anklage warf dem Mann vor, die Tat minutiös geplant und aus krassem Egoismus gehandelt zu haben. Der Mann hatte 2008 aus der gemeinsamen Wohnung ausziehen müssen. Die 35-jährige Frau wollte sich von ihm scheiden lassen. Aus der Ehe stammen drei Kinder.

Es geht um Familienehre

Der gewalttätige Ehemann fühlte sich offenbar vom Selbstbewusstsein der Frau in der Familienehre gekränkt. Vor Gericht zeigte der Vorbestrafte keine Reue für die Bluttat.

Er hatte die Frau am 9. April 2009 auf offener Strasse bei der Bushaltestelle der Post in Riniken mit fünf Schüssen getötet.

Nach der Bluttat flüchtete der Kosovare mit dem Auto. Er konnte jedoch kurze Zeit später bei einer Grossfahndung von der Polizei in Brugg festgenommen werden.

Die Tatwaffe habe er aus Angst vor der Familie der Ehefrau immer auf sich getragen, sagte der Angeklagte am Prozess. Der Mann war bereits vor der Tat einmal inhaftiert worden. Er hatte seine Frau mit einer Waffe bedroht.

Vergangene Woche hatte das Bezirksgericht Pfäffikon ZH einen 60-jährigen Kosovaren zu einer lebenslänglichen Freiheitsstrafe wegen mehrfachen Mordes verurteilt. Der Mann hatte im August 2011 seine Frau und die Chefin des örtlichen Sozialdienstes erschossen.

 

(hä/sda)

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Danke KangiLuta ...
Ich denke, dass dieser Kosovo-Albaner diejenige Strafe erhält, die ein Schweizer Gericht ausgesprochen hat!
Die Details in den Gesetzestexten interessieren mich insofern, als dass ich wohl annehme, dass dieser Verbrecher, um den es hier geht, seine Strafe erhält und auch absitzen muss.

Damit verbinde ich auch die Ansicht, dass, wenn er die Strafe zuhause im Kosovo verbüssen könnte, diese in einem entsprechenden Gefängnis, absitzen müsste!

Ehrlich gesagt, so habe ich keine Musse, ich bin ja nicht Jurist ..., die juristisch-gewundenen ... Erklärungen durch zu lesen.

Interessieren würde mich die einfache Antwort eines Juristen, vielleicht sogar von hier im Forum, der mir in wenigen Sätzen mitteilen kann, was GENAU jetzt mit diesem verurteilten Mörder passiert ...

Ja, ich werde auch noch Ihrem Rat folgen und googeln ...
Staatsvertrag Schweiz-Kosovo
Besser Bescheid wissen ist wahrscheinlich übertriegen. Ich habe mich einfach mal durch den Google gesurft. Dabei habe ich habe folgende Einträge gefunden. Es gibt aber noch mehr.

http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/In-Kosovo-ins-Gefaengnis/...

http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Kosovo-setzt-die-Abmachun...

http://www.eda.admin.ch/eda/de/home/topics/intla/intrea/dbstv/data96/e...
Diese Seite gibt viel zu lesen!

Sollten Sie "Gefängnisstrafe im Kosovo absitzen" googeln, haben Sie jede Menge Informationen
Dieser Kosovare, wenn er denn sofort ausgeschafft würde, ...
... käme nach Kosova !
Wollen wir das? Ich nehme an, dass er lieber im Kosovo seine Strafe absitzen würde - vielleicht, weil dort alle gleich reden wie er ...

Anderseits könnten wir wohl nicht sicher sein, ob eine solcher Verbrecher "dort" im Kosovo nicht doch auch auf ein gewisses Verständnis hoffen könnte, bezgl. seiner Taten und seiner Haltung dazu !?

Kosovo, die Menschen dort, kennen ja, meine ich, andere Traditionen und aus der Religion entstandene Gesetze und Jahrhunderte alte Traditionen, wie eben zum Beispiel die "Blutrache", die der verurteilte Mörder für seine Taten ja auch angesprochen hatte!

Uns, hier in der Schweiz, sind solche Denkweisen ja völlig fremd ... Und, ich meine auch, wer sich HIER NICHT an unsere Gesetze UND Traditionen halten kann oder will, der soll "draussen" bleiben - MÜSSEN!

Darum wohl BigBrother möchten Sie ja, denke ich, diesen Mann einfach sofort auschaffen - weg mit ihm!
Ich auch, aber dann müsste ihn Kosovo auch übernehmen können wollen - Ich wäre nicht überrascht, wenn dies gar nicht so leicht möglich ist, sondern erst später ... Z.B. frühesten dann, wenn er einen Teil seiner Strafe hier in der Schweiz abgesessen hätte ...

Vielleicht weiss ja hier im Forum jemand besser Bescheid als ich!
Das Fass ist voll - Ausschaffen!!!
http://bazonline.ch/panorama/vermischtes/Ehefrau-ueberfahren-und-mit-E...

Welcher ’Nette’ gewährt diesem ach so armen, in seiner Ehre verletzten Mörder Asyl? Man könnte ihn auch nach Hause schicken, dort würde er bestimmt als Nationalheld gefeiert.

Wann endlich greift unsere Kuscheljustiz hart durch und schafft dieses Gesindel aus? Ich spreche nicht nur von dieser Sorte Leute, die sich bei uns nicht integrieren wollen, sondern auch von den Vergewaltigern, Dieben usw., die bei uns Asyl beantragen und unser lasches Rechtssystem schamlos ausnutzen. Ist denn nicht endlich genug? Was alles muss noch passieren?
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