71,2 Milliarden Franken
Kosten für Gesundheit steigen
publiziert: Donnerstag, 21. Apr 2016 / 12:10 Uhr
Ärzte, Krankenhäuser und Heime machen 72,2 Prozent der Gesundheitsausgaben aus.
Ärzte, Krankenhäuser und Heime machen 72,2 Prozent der Gesundheitsausgaben aus.

Neuenburg - Die Ausgaben für das Gesundheitswesen sind 2014 im Vorjahresvergleich um 2,8 Prozent auf 71,2 Milliarden Franken angestiegen. Sie lagen damit unter dem Trend der letzten fünf Jahre.

2 Meldungen im Zusammenhang
In Verbindung mit einem Zuwachs der Wirtschaftsleistung um 1,2 Prozent stieg das Verhältnis der Gesundheitsausgaben zum Bruttoinlandprodukt (BIP) auf 11,1 Prozent, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Donnerstag mitteilte.

Ein im Vergleich zum Trend der letzten fünf Jahre unterdurchschnittliches Wachstum verzeichneten die Gesundheitsausgaben für Spitäler und Heime mit einer Zunahme um 2,2 respektive 2,3 Prozent.

Im Detailhandel waren die Ausgaben leicht rückläufig. Diese Entwicklung wird vom BFS vor allem auf einen Rückgang beim Umsatzvolumen der Apotheken zurückgeführt. Bei den übrigen Leistungserbringern entspreche die Wachstumsrate weitgehend dem Fünfjahrestrend.

Von den Mehrausgaben in der Höhe von 1,9 Milliarden Franken im Jahr 2014 entfallen laut BFS mehr als drei Viertel auf die Ausgabensteigerung bei Ärzten, Krankenhäusern und Heimen, die gemeinsam 72,2 Prozent der Gesundheitsausgaben ausmachen.

724 Franken kostet die Gesundheit pro Monat

Die Finanzierung der Gesundheitskosten erfolgte wie seit 2010 nahezu unverändert durch die Grundversicherung (etwas mehr als ein Drittel), private Haushalte (ein knappes Viertel) und den Staat (ein Fünftel).

Pro Einwohner und Monat sind für das Gesundheitswesen 724 Franken ausgegeben worden, 11 Franken mehr als im Vorjahr. 265 Franken pro Person wurden mit Leistungen der obligatorischen Krankenversicherung gedeckt, 46 Franken durch Versicherungen wie AHV, IV und die Unfallversicherungen, 32 Franken durch andere Träger der sozialen Sicherheit und bedarfsabhängigen Sozialleistungen sowie 52 Franken mit Zusatzversicherungen.

Der Staat trug 146 Franken bei und 8 Franken wurden von privatrechtlichen Stiftungen finanziert. So mussten die Haushalte, zusätzlich zu den Versicherungsprämien, einen Restbetrag von 176 Franken oder 6 Franken mehr als im Vorjahr direkt bezahlen. Dies galt vor allem für Leistungen für Pflegeheime, Zahnarztleistungen sowie Kostenbeteiligungen an der Krankenversicherung für ambulante und stationäre Leistungen.

(arc/sda)

Lesen Sie hier mehr zum Thema
Bern - Der Bund schaut Ärzten und Spitälern künftig genauer auf die Finger. Der ... mehr lesen
Der Fokus liegt auf der Evaluation von Leistungen, die heute von der Grundversicherung bezahlt werden. (Symbolbild)
Die Tarife müssen zwingend angepasst werden.
Bern - Fast 11 Milliarden Franken pro ... mehr lesen
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Die Entscheidung für ein Hörgerät wird in der Regel über den Arzt getroffen.
Die Entscheidung für ein Hörgerät wird in der ...
Publinews In der heutigen Zeit geht es darum, möglichst höher, schneller oder weiter zu kommen und dabei darf es gerne auch lauter sein. mehr lesen  
Sommer Für die meisten Menschen bringt der Sommer in überwiegenden Verhältniszahlen Vorteile mit sich. Es ist jene Zeit, in der ... mehr lesen  
Wenn die Ferien Spass machen sollen, muss ein Hörgerät auch Strandtauglich sein.
Unter dem Begriff der subjektiven Lebensqualität versteht man im Allgemeinen das Wohlbefinden eines Menschen und seine Empfindung über die Qualität seiner Lebensumstände. In diese Lebensumstände zählen verschieden Faktoren hinein. An oberster Stelle steht hier der materielle Besitz. mehr lesen  
Forscher:innen des Computer Science and Artificial Intelligence Laboratory (CSAIL) am MIT haben einen sensiblen Teppich entwickelt, der erkennen kann, in ... mehr lesen  
Titel Forum Teaser
 
Stellenmarkt.ch
Der Remoteserver hat einen Fehler zurückgegeben: (500) Interner Serverfehler.
Source: http://www.news.ch/ajax/top5.aspx?ID=0&col=COL_3_1
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Mi Do
Zürich 9°C 18°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig Nebelfelder
Basel 10°C 19°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
St. Gallen 9°C 16°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich Nebelfelder
Bern 9°C 18°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig Nebelfelder
Luzern 10°C 17°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich sonnig
Genf 10°C 20°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Lugano 12°C 22°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig freundlich
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten