Kostendruck: Spitäler bauen Stellen ab
publiziert: Dienstag, 21. Jul 2009 / 09:36 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 21. Jul 2009 / 11:06 Uhr

Solothurn - Die sechs öffentlichen Spitäler im Kanton Solothurn bauen bis 2012 rund 250 Stellen ab. Betroffen vom Abbau sind vor allem die Direktionen und die Verwaltungen. Stellen fallen jedoch auch bei den Ärzten, in der Therapie und in der Pflege weg.

Die Einführung der Leistungsfinanzierung mit Fallpauschalen zwingt zum Sparen.
Die Einführung der Leistungsfinanzierung mit Fallpauschalen zwingt zum Sparen.
Gründe für den Abbau seien die Einführung der Leistungsfinanzierung mit Fallpauschalen und die freie Spitalwahl ab 2012, teilte die Solothurner Spitäler AG (soH) am Dienstag mit. Wegen des verschärften Wettbewerbs müsse es gelingen, die Fallkosten zu senken.

Nach einem Vergleich mit 62 anderen Spitälern und Spitalgruppen liegen die Fallkosten im Akutbereich in den sechs öffentlichen Spitälern im Kanton Solothurn um 15 Prozent über dem Mittelwert. Zu den höchsten Kosten führe das Personal, hält die soH fest.

Ohne Stellenabbau könnten die Kosten nicht gesenkt werden. In den kommenden zwei Jahren sollen daher in der Verwaltung zwölf Prozent der Stellen gestrichen werden. Bei den Ärzten, in der Pflege sowie in der Therapie sollen knapp vier Prozent der Stellen wegfallen.

Gemäss soH stehen bis zu 250 Stellen auf der Kippe. Die seit 2006 bestehende gemeinnützige Aktiengesellschaft beschäftigt rund 3700 Mitarbeitende. Dies entspricht mehr als 2800 Vollzeitstellen.

Auch Entlassungen

Der Abbau werde so weit wie möglich über die natürliche Fluktuation erfolgen sowie über Frühpensionierungen und Pensenreduktionen. Entlassungen könnten trotzdem nicht ausgeschlossen werden. Um Härtefälle zu vermeiden, komme ein Sozialplan zur Anwendung.

Vom Stellenabbau nicht betroffen werden die bestehenden Lehrverhältnisse sein. Mit rund 400 Auszubildenden ist die soH nach eigenen Angaben einer der grössten Ausbildner im Kanton Solothurn.

Zur soH gehören das Bürgerspital Solothurn, das Kantonsspital Olten, die Spitäler Grenchen und Dornach, die Klinik Allerheiligen sowie die Psychiatrischen Dienste.

(ht/sda)

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