Krankenversicherer
Kostenübernahme der ärztlich kontrollierten Heroinabgabe
publiziert: Mittwoch, 23. Aug 2000 / 17:54 Uhr

Solothurn - Die Krankenversicherer sind gegen die Kostenübernahme der ärztlich kontrollierten Heroinabgabe durch die Grundversicherung. Das KSK will gegen die Bezahlung rechtlich vorgehen.

Ab 2001 soll die heroingestützte Behandlung von Drogenabhängigen über die obligatorische Krankenversicherung abgerechnet werden können. Dies hat das Eidgenössische Departement des Innern Anfang Juli angekündigt.

Voraussetzung ist, dass Heroin als Medikament von der Interkantonalen Kontrollstelle für Heilmittel (IKS) registriert ist. Das Verfahren bei der IKS ist noch im Gang. Ein Entscheid ist laut IKS-Sprecher Alfred Jost im Herbst zu erwarten. Danach wird das Heroin vom Bundesamt für Sozialversicherung auf die Spezialitätenliste gesetzt.

Gegen die Aufnahme auf die Spezialitätenliste will das Konkordat der Schweizerischen Krankenversicherer (KSK) bei der Eidgenössischen Kommission für die Spezialitätenliste in Lausanne Rekurs einlegen. Dies hat der Verwaltungsrat an seiner Sitzung vom Mittwoch beschlossen, wie das KSK mitteilte.

Bei der IKS ist das KSK laut KSK-Sprecher Peter Marbet nicht beschwerdeberechtigt. Nur am Verfahren beteiligte Personen respektive Institutionen können dort Rekurs einlegen. Das KSK stelle sich nicht gegen die Heroinprogramme als solche. Man wehre sich dagegen, dass den Krankenversicherern weitere neue Leistungen aufgezwungen würden und die Tendenz zu höheren Prämien noch gefördert werde.

Die ärztlich kontrollierte Heroinabgabe sei eindeutig keine Aufgabe der Krankenversicherung. Sie gehöre zu den gesellschaftspolitischen Aufgaben von Bund, Kantonen und Gemeinden sowie von Privaten. Notiz: Die Meldung gleichen Titels (bsd177) wurde ergänzt mit dem Stand des Registrierungsverfahrens bei der IKS im zweiten Abschnitt nach dem Lead.

(sda)

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