Ukrainisches Hauptquartier
Kramatorsk mit Raketen beschossen
publiziert: Dienstag, 10. Feb 2015 / 14:16 Uhr

Moskau/Kiew - Vor den geplanten Friedensgesprächen in Minsk hat es einen Raketenangriff auf das ukrainische Armeehauptquartier in der Stadt Kramatorsk gegeben. Mehrere Raketen hätten die Kommandozentrale getroffen, sagte der ukrainische Präsident Petro Poroschenko am Dienstag.

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Laut der Polizei wurden bei dem Angriff in angrenzenden Wohngebieten mindestens sechs Menschen getötet und 21 weitere verletzt. Kramatorsk liegt am Rande des Konfliktgebiets im Osten der Ukraine und steht eigentlich fest unter Kontrolle der Regierung in Kiew.

Am Mittwoch kommen in der weissrussischen Hauptstadt Minsk die Staats- und Regierungschefs der Ukraine, Russlands, Deutschlands und Frankreichs zusammen, um einen Ausweg aus dem blutigen Konflikt zu suchen, in dem seit April mehr als 5400 Menschen getötet wurden. Hauptziel ist eine erneute Waffenruhe und der Abzug schwerer Waffen.

Derzeit laufen Gespräche auf Diplomatenebene, um den Gipfel vorzubereiten. Russlands Präsident Wladimir Putin warnte im Vorfeld, es blieben noch «einige Punkte» zu klären, damit der Gipfel tatsächlich stattfinden könne.

Russland beginnt Manöver im Süden und auf Krim

Einen Tag vor dem Ukraine-Krisengipfel in Minsk demonstriert Russland militärische Stärke. Die Nachrichtenagentur Interfax meldete am Dienstag, rund 2000 Spähtrupp-Soldaten hätten ein Manöver in Südrussland begonnen. Es sei für einen Monat angesetzt.

Russlands südlicher Militärbezirk grenzt an die Ukraine. Auch auf der von Russland annektierten Krim hätten mehr als 600 Soldaten eine Militärübung gestartet, meldete die Nachrichtenagentur Ria unter Berufung auf die Schwarzmeerflotte. Eine erhöhte Aktivität des russischen Militärs an der Grenze zur Ukraine war im Westen zuletzt kritisiert worden.

 

(bert/sda)

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Kramatorsk
wurde von den ukranischen Truppen 2014 zurückerobert. Die von den Russen zerstörten Schulen und Einrichtungen wurden wieder aufgebaut, die Menschen begannen sich zu entspannen und wieder ein normales Leben in Frieden zu führen.
Niemand will zurück unter die Fuchtel der russischen Hilfstruppen. Es gibt erste Zivilisten, die Kramatorsk verlassen. in Richtung Slovjiansk. Eine weitere Stadt, die die ukrainischen Soldaten freigekämpft und wieder aufgebaut hatten.
Wer Städte und Dörfer sieht, die von Russen eingenommen wurden und Städte, die die ukrainischen Soldaten freikämpfen, sieht den himmelweiten Unterschied zwischen der russischen Taktik der verbrannten Erde und dem eh schon schlimmen Wahnsinn des Krieges. Die Russen schaffen es immer wieder, dem Wahnsinn noch eine Schippe draufzuladen.
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