Kranz für die Kriegsopfer in Schaffhausen
publiziert: Sonntag, 8. Mai 2005 / 15:40 Uhr

Schaffhausen - Mit einer Kranzniederlegung und einer Gedenkfeier hat Schaffhausen des Endes des Zweiten Weltkriegs am 8. Mai 1945 gedacht. Bundeskanzlerin Annemarie Huber-Hotz sprach von einem Tag der Trauer und der Dankbarkeit.

Schaffhausen wurde am 1. April 1944 von den Allierten bombardiert.
Schaffhausen wurde am 1. April 1944 von den Allierten bombardiert.
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Bei den Feierlichkeiten in der Kirche St. Johann erinnerte Huber-Hotz an die Menschen, die am 1. April 1944 den Tod fanden, als die Alliierten Schaffhausen versehentlich bombardierten. Erinnerungsarbeit an diese und unzählige andere Opfer des Krieges, sei der Auftrag des 8. Mai.

Ein Auftrag des Gedenktages sei aber auch, Dank zu sagen an die Generation, die während des Krieges viel geleistet hat: Die Frauen, die auf den Feldern oder in Betrieben die Männer ersetzten, die die Grenzen schützten, aber auch die damalige Armeeführung und Regierung.

Geschichte nicht verklären

Dabei dürfe man die Geschichte nicht verklären, sondern müsse sich mit den Fakten auseinandersetzen, mahnte die Bundeskanzlerin. Daher sollten die Ergebnisse der Bergier-Kommission öffentlich und unverkrampft diskutiert werden und in die Schulbücher einfliessen.

Auf die Schreckensbilanz des Zweiten Weltkriegs gibt es nur eine Antwort: Nie wieder Krieg! sagte Annemarie Huber-Hotz. Auf lange Sicht sei kein Frieden ohne gerechte Verhältnisse denkbar.

Vision von Europa

Die Vision von Europa habe Wort gehalten und aus Feinden ein WIR gemacht, Frieden gestiftet und Krieg verhindert. Dieses Friedenswerk weiterzuentwickeln, sei auch ein Auftrag des 8. Mai.

Regierungspräsident Heinz Albicker sagte, die Gräben zwischen den Nachbarn seien inzwischen zugewachsen. Die Erfahrungen des Krieges stellten eine Verpflichtung dar, die Gemeinsamkeiten auszubauen und grenzüberschreitend zusammenzuarbeiten.

(rr/sda)

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