Krebsliga Schweiz fordert Sofortmassnahmen
publiziert: Mittwoch, 20. Jun 2012 / 18:09 Uhr
Zu wenig Krebsmedikamente bringen Bundesrat auf den Plan.
Zu wenig Krebsmedikamente bringen Bundesrat auf den Plan.

Bern - Der aktuelle Versorgungsengpass bei Medikamenten für die Behandlung lebensbedrohlicher Krebserkrankungen wird zum Politthema. Der Bund denkt über Massnahmen nach. Die Krebsliga Schweiz ist besorgt. In Europa sind mehrere Länder betroffen.

Akupunktur, Tuina, Massage, Laserakupunktur, Taping
1 Meldung im Zusammenhang
In einer Medienmitteilung vom Mittwoch äussert sich die Krebsliga «äusserst besorgt» angesichts der weltweiten Verknappung von bewährten und unverzichtbaren Krebsmedikamenten. Klagen von Spitalapothekern und Onkologen über schwindende Vorräte oder nur noch auf Umwegen verfügbare Krebsmedikamente häuften sich.

Die Verknappung wiege umso schwerer, als diese Medikamente oft entscheidend seien für das Überleben der betroffenen Patientinnen und Patienten.

Die Krebsliga Schweiz fordert den Bundesrat deshalb eindringlich zum sofortigen Handeln auf. Er solle in enger Zusammenarbeit mit der Pharmaindustrie alle notwendigen und geeigneten Massnahmen ergreifen, damit die Produktion und der Vertrieb solcher Medikamente langfristig und nachhaltig sichergestellt werden könne.

Folge der Globalisierung

«Will man etwas ändern, muss man die geltenden Gesetze ändern», sagte Daniel Lüthi, Mediensprecher des Heilmittelinstituts Swissmedic, auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Die seit längerem bekannte Arzneimittelknappheit sei unter anderem eine Folge der Globalisierung. Es bestimme der Weltmarkt.

«Die Behörden können hier bei Medikamenten für die Versorgungssicherheit nur sehr wenig machen. In der freien Marktwirtschaft können die Firmen frei entscheiden, was sie wo produzieren und was nicht», sagte der Swissmedic-Sprecher. «Unser Handlungsspielraum ist bei Lieferengpässen sehr eingeschränkt.»

Suche nach Lösungen läuft

«Bereits sind in bundesrätlichem Auftrag die Verwaltungseinheiten des Bundes daran, die Kantone bei der Suche nach Lösungen zu unterstützen», sagte Eva van Beek, Mediensprecherin des Bundesamtes für Gesundheit (BAG), auf Anfrage. Dazu gehöre auch die Beobachtung der internationalen Entwicklung.

Derzeit seien mehrere europäische Industrieländer von Versorgungslücken bei Arzneimitteln betroffen, darunter auch die Schweiz. «Das betrifft auch gewisse Krebsmedikamente», sagte die BAG-Sprecherin.

(alb/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Bern - In Schweizer Spitälern werden wieder Medikamente knapp. Betroffen sind hauptsächlich Krebsmedikamente ... mehr lesen
Betroffen sind hauptsächlich Generika-Krebsmedikamente.
Transparenter CH Medikamentenpreisvergleich
Wir kommen zu Ihnen, damit Sie zuhause bleiben können
Ankommen. Ausatmen. Eintauchen.
Seerose Resort & Spa
Seerosenstrasse 1
5616 Meisterschwanden
Massagepraxis Zürich-Oerlikon
Alexa Gesundheitsmassagen
Schwamendingenstrasse 36
8050 Zürich-Oerlikon
Akupunktur, Tuina, Massage, Laserakupunktur, Taping
In den Ebola-Gebieten Westafrikas droht eine humanitäre Krise. (Symbolbild)
In den Ebola-Gebieten Westafrikas droht eine ...
Arme trifft es am härtesten  Berlin - Den Ebola-Gebieten in Westafrika droht nach Einschätzung der Welthungerhilfe eine humanitäre Krise. Die Lage entwickle sich von einer Gesundheits- zu einer Hungerkrise, sagte Asja Hanano, Koordinatorin der Welthungerhilfe in Liberia bei einer Pressekonferenz in Berlin. 
Geschlecht als Abtreibungsgrund  Bern - Der Bundesrat will gegen Abtreibungen vorgehen, die einzig erfolgen, weil das Geschlecht des Kindes nicht dem Wunsch der Eltern entspricht. Er beantragt dem Parlament, eine entsprechende Motion von Pascale Bruderer (SP/AG) anzunehmen.  
Palliativ-Pflege  Zürich - Palliativpatienten und ihre Angehörigen südlich des Zürichsees können seit Anfang August ein neues kostenloses ...
Das Pallifon ist ein neues kostenloses Beratungsangebot. (Symbolbild)
Titel Forum Teaser
  • Midas aus Dubai 3453
    Echt jetzt? "Der Wissenschaftler ist der Meinung, dass Unterhaltungsmedien ... gestern 10:48
  • EdmondDantes1 aus Zürich 6
    moderne Naturwissenschaften - die 2 Seiten der Medaille Die Naturwissenschaft der vergangenen Jahrhunderte hat zweifellos ... Sa, 26.07.14 06:44
  • EdmondDantes1 aus Zürich 6
    Danke für die Einladung... Nett dass Sie sich gemeldet haben Herr Kyriacou. Keinschaf’s Analogie ... Fr, 25.07.14 04:52
  • keinschaf aus Wladiwostok 2565
    Warum nur dort? Warum müssen denn diese "Fachleute" ihre "Evidenzen" und vor allem die ... Di, 22.07.14 23:32
  • akyri aus Zürich 11
    Ans Denkfest kommen, EdmondDantes1 Sie fragen nach Fakten zur Evolution? Kommen Sie ans Denkfest und ... Di, 22.07.14 22:43
  • EdmondDantes1 aus Zürich 6
    Antwort an Buffy Hallo Buffy Da scheine ich mit meinem Kommentar „Die ... Do, 17.07.14 02:12
  • Buffy aus Frankfurt 2
    Kommentar - Edit Mein Kommentar bezog sich natürlich auf den Beitrag von EdmontDantes1. ... Mo, 14.07.14 18:00
  • Buffy aus Frankfurt 2
    KREATIONISTEN-ALARM Ich hoffe, dieser fehlleitende Beitrag wird zügig gelöscht. Er ... Mo, 14.07.14 17:54
Medizin Jobs und Jobs Gesundheitswesen
Übrigens: Hier könnte auch Ihr Unternehmen gefunden werden.
Erfassen Sie zuerst Ihr kostenloses Firmenporträt! Mit dem Firmenporträt präsentieren Sie Ihr Unternehmen und Ihre wichtigsten Dienstleistungen schnell und einfach auf dem wichtigsten KMU-Marktplatz der Schweiz.
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
FR SA SO MO DI MI
Zürich 10°C 15°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Basel 6°C 17°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
St.Gallen 10°C 18°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Bern 9°C 21°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Luzern 11°C 21°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
Genf 10°C 23°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Lugano 16°C 23°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
mehr Wetter von über 6000 Orten