Schwere Gefechte mit Sicherheitskräften
Kriminelle Bande überzieht Westen Mexikos mit Gewalt
publiziert: Samstag, 2. Mai 2015 / 11:58 Uhr

Mexiko-Stadt - Mutmassliche Mitglieder einer Drogenorganisation haben sich am Freitag im Westen Mexikos schwere Gefechte mit Sicherheitskräften geliefert. Nach Behördenangaben kamen dabei mindestens sieben Menschen ums Leben, weitere 15 wurden verletzt.

3 Meldungen im Zusammenhang
Die Kämpfe im Bundesstaat Jalisco brachen einem Medienbericht zufolge offensichtlich aus, nachdem Sicherheitskräfte einen Bandenanführer in der Nacht zuvor festgenommen hatten. Komplizen reagierten am Freitag mit einer Welle der Gewalt im ganzen Bundesstaat.

Sie richteten Strassensperren an 29 Ortschaften ein und steckten Fahrzeuge sowie Tankstellen in Brand, wie der Gouverneur von Jalisco, Aristoteles Sandoval, bei einer Pressekonferenz berichtete. Auch Banken seien angegriffen worden. Die Sicherheitskräfte hätten daraufhin versucht, die Angreifer festzunehmen.

Schiessereien auch in benachbarten Bundesstaaten

Medien berichteten von Schiessereien, die sich bis auf die benachbarten Bundesstaaten Colima und Guanajato ausgedehnt haben sollen. Auf den Strassen der Grossstadt Guadalajara brannten nach anderen Berichten Lastwagen und Busse.

Nach vorläufigen Ermittlungen habe es vier Gefechte gegeben, sagte Gouverneur Sandoval. Zuvor hatte das Verteidigungsministerium in Mexiko-Stadt den Tod dreier Militärs mitgeteilt.

Die Opfer seien an Bord eines Militärhubschraubers gewesen, der nach einer Bruchlandung in Jalisco angegriffen worden sei. Zwölf weitere Menschen seien dabei verletzt worden.

Gouverneur bittet Bevölkerung Ruhe zu bewahren

Sandoval bat die Bevölkerung darum, Ruhe zu bewahren. Die Gefechte hätten gegen 09.00 Uhr (Ortszeit) angefangen. Nach etwa vier Stunden sei die Lage weitgehend unter Kontrolle gewesen.

In der Region galt am Abend noch die Sicherheitsstufe rot. Der Gouverneur sagte, die «Operation Jalisco» habe sich gegen eine einzige kriminelle Organisation gerichtet.

In Jalisco hatten erst vor drei Wochen Bandenmitglieder einen Polizeikonvoi als Racheakt für die Festnahme mehrerer Kumpanen angegriffen. Hinter der Tat wurde damals das Drogenkartell «Jalisco Nueva Generacion» vermutet.

(bert/sda)

Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Bei einer Demo kamen 16 Menschen ums Leben.
Mexiko-Stadt - Mexikanische Bundespolizisten haben Medienberichten zufolge im Westen des Landes nach der Niederschlagung von Protesten 16 Menschen «hingerichtet». Zu ... mehr lesen
Mexiko-Stadt - In Mexiko ist nach Behördenangaben gefährliches ... mehr lesen
Das radioaktive Iridium-192 war für industrielle Zwecke genutzt worden. (Symbolbild)
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Die Zahl der Einbrüche ist in der Schweiz seit Jahren rückläufig. So viel zu den guten Nachrichten. Damit das auch so bleibt, ist es wichtig, grundsätzlich auf gutes Material an den Schwachstellen (Türen, Fenster, Tore) zu setzen und zusätzliche Sicherungen zu installieren.
Die Zahl der Einbrüche ist in der Schweiz ...
Publinews Smarter Einbruchschutz  Nahezu alle Diebstahlkategorien weisen eine rückläufige Tendenz auf. 2017 wurden in der Schweiz 4,9 Einbrüche pro 1000 Einwohnerinnen und Einwohner gezählt. Das entspricht 113 Einbruch- und Einschleichdiebstählen pro Tag. 2012 lag diese Zahl bei 202. mehr lesen  
Opfer weiterhin vermisst  Rafz ZH - Die Kantonspolizei Zürich hat am Dienstagvormittag in Rafz ZH zwei Personen verhaftet: Sie ... mehr lesen  
Der 67-Jährige Gino Bornhauser wird seit dem 22. April vermisst.
In Indien hat es 18,3 Millionen Sklaven.
Deutlich höhere Zahl  Sydney/London - Mindestens 45,8 Millionen Menschen leben zurzeit weltweit in modernen ... mehr lesen  
Flüchtiger Mörder  Aarau - Der flüchtige Mörder, der aus der Psychiatrischen Klinik Königsfelden in Windisch AG ausgebrochen ... mehr lesen  
Der 22-jährige befindet sich seit Samstag auf der Flucht. (Symbolbild)
BOULEVARD: OFT GELESEN
Titel Forum Teaser
  • paparazzaphotography aus Muttenz 1
    Foto Sanatorio Liebes news.ch Team, es ist für mich eine Ehre dass sie mein Foto des ... Di, 03.01.17 22:12
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Motor hinten oder vorne war dem Tram in Basel völlig egal! Ob ein Auto über- oder untersteuert, ist nicht von der Lage des Motors ... Mi, 01.06.16 10:54
  • Mashiach aus Basel 57
    Wo bleibt das gute Beispiel? Anstatt sichere, ÜBERSTEUERNDE Heckmotorwagen zu fahren, fahren sie ... Mo, 30.05.16 11:56
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Zugang "Das sunnitische Saudi-Arabien, das auch im Jemen-Konflikt verstrickt ... So, 29.05.16 22:06
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Pink Phanter-Bande? Am 25. 7. 2013 hat eine Befreiung von Pink Panther-Mitglied Milan ... So, 29.05.16 15:38
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    ja, weshalb sollte man solches tun? Ist doch krank, Gott zu beschimpfen! Das hat etwas, ... So, 29.05.16 12:12
  • Gargamel aus Galmiz 10
    Warum sollte man überhaupt den Glauben an Gott beschimpfen oder verspotteten? Wie krank ... So, 29.05.16 10:11
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Wir sind ja alle so anders als diese "Flüchtlinge". Warum sind auch nicht alle so edel, wie ... Sa, 28.05.16 20:25
Unglücksfälle Zorn über Tötung von Gorilla in US-Zoo Cincinnati - Die Tötung eines Gorillas im Zoo der ...
 
Stellenmarkt.ch
OFT GELESEN
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Do Fr
Zürich 13°C 29°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft gewitterhaft
Basel 16°C 29°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft gewitterhaft
St. Gallen 16°C 27°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft gewitterhaft
Bern 13°C 28°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft gewitterhaft
Luzern 14°C 28°C vereinzelte Gewitterleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft gewitterhaft
Genf 17°C 28°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft gewitterhaft
Lugano 18°C 26°C gewitterhaftleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft gewitterhaft
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten