US-Justizminister winken ab
Kritik an Datenschutz-Regeln von Google
publiziert: Donnerstag, 23. Feb 2012 / 13:54 Uhr
Überwiegt der Nutzen oder die Datenschutzbedenken.
Überwiegt der Nutzen oder die Datenschutzbedenken.

San Francisco - In den USA formiert sich harter Widerstand gegen die geplante Umstellung der Datenschutz-Regeln bei Google. Die Justizminister zahlreicher US-Bundesstaaten forderten Google-Chef Larry Page am Mittwoch (Ortszeit) auf, die Umstellung zu stoppen.

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Die neuen Regeln würden die Privatsphäre der Nutzer verletzen, urteilten die Justizminister. Google will rund 60 Datenschutz-Regeln und Allgemeine Geschäftsbedingungen für verschiedene Google-Dienste ab März zu einem einzigen Text zusammenführen. Dafür will der Konzern aber auch die Daten seiner Nutzer aus allen Angeboten miteinander verknüpfen.

Google hatte die Umstellung im Januar angekündigt und betont, die einheitlichen Nutzungsbedingungen sollten die Regelungen übersichtlicher und einfacher verständlich machen. Auch vom Verknüpfen seiner Daten aus verschiedenen Diensten sollen die Nutzer gemäss Angaben von Google profitieren.

So will Google die Ergebnisse seiner Suchmaschine verbessern, auch die Werbung soll passender werden. Betroffen von den Änderungen sind Nutzer, die ein Google-Konto haben - beispielsweise den E-Mail-Dienst Gmail in Anspruch nehmen, einen Kalender bei Google führen und Mitglied im sozialen Netzwerk Google+ sind.

(bert/sda)

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