Schwere Vorwüfe
Kritik an Polizei wegen Breivik-Attentaten
publiziert: Montag, 13. Aug 2012 / 15:53 Uhr
Breivik-Bericht mit schweren Vorwüfen an Norwegens Polizei.
Breivik-Bericht mit schweren Vorwüfen an Norwegens Polizei.

Oslo - Die norwegische Polizei ist viel zu spät gegen den geständigen Attentäter Anders Behring Breivik eingeschritten. Eine schnellere Reaktion der Polizei auf der Ferieninsel Utøya wäre möglich gewesen. Das geht aus einem unabhängigen Expertenbericht hervor.

2 Meldungen im Zusammenhang
Der Bericht zeige «mehrere grosse Schwächen» in der Reaktion auf die Anschläge auf, sagte die Kommissionsvorsitzende Alexandra Bech Gjorv. Das Bombenattentat in Oslo hätte verhindert werden können, wenn bereits gebilligte Sicherheitsmassnahmen effektiver umgesetzt worden wären. Zudem hätte die Polizei den Amoklauf Breiviks auf der Ferieninsel Utøya früher stoppen können, wenn sie schneller reagiert hätte.

Anschuldigungen erhob die Kommission auch gegen den norwegischen Geheimdienst. Dieser hätte mehr tun können, um den Rechtsextremisten noch vor der Tat aufzuspüren.

Gjorv übergab den Bericht am Montag an Ministerpräsident Jens Stoltenberg. Breivik hatte im Juli vergangenen Jahres in Oslo und auf Utøya insgesamt 77 Menschen getötet.

Über eine Stunde gewütet

Bereits kurz nach den Anschlägen war die norwegische Polizei in die Kritik geraten. So feuerte Breivik auf Utøya rund eineinviertel Stunden lang auf die Teilnehmer des Lagers, bevor er festgenommen werden konnte. Die Polizei hatte Schwierigkeiten, auf die Insel zu gelangen.

Das Urteil im Prozess gegen Breivik soll am 24. August fallen. Breivik plädierte auf nicht schuldig, obwohl er die Anschläge gestand. Er gab an, die 77 Menschen aus «Notwehr» getötet zu haben, um Norwegen vor fremden Einflüssen zu schützen.

(alb/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
1
Forum
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Prag - Die tschechische Polizei hat einen Verdächtigen festgenommen, der offenbar einen Anschlag nach dem Beispiel des ... mehr lesen
Der verdächtige Tscheche war der Polizei bereits bekannt.
Die norwegische Polizei war in höchster Arlarmbereitschaft.
Oslo - Gut ein Jahr nach den Terroranschlägen in Norwegen hat ein falscher ... mehr lesen
Aber, aber!
Wieso denn so gschämig?
Warum nicht von Anfang an klar und unmissverständlich kommunizieren, was man schon lange sagen möchte:
Die Polizei ist schuld!
Flüchtlingslager im Westen des Sudans. (Archivbild)
Flüchtlingslager im Westen des Sudans. ...
Zehntausende Flüchtlinge in Sudan  Khartum - Die UNO hat Alarm geschlagen wegen der verzweifelten Lage zehntausender Flüchtlinge in der westsudanesischen Krisenregion Darfur. Die humanitäre Situation sei «schrecklich», den Menschen fehle es «praktisch an allem». 
Vor 100 Jahren  Wenn es jemals eine Hölle auf Erde gegeben hat, dann war es vor ziemlich genau 100 Jahren in ...  
Häftlinge werden in Syrien miserabel behandelt. (Symbolbild)
Verbrechen gegen die Menschlichkeit  Genf - In Haftanstalten der syrischen Regierung sowie in Gefangenenlagern ...  
Wichtige Partner  Teheran - Der Iran und Griechenland streben eine strategische Zusammenarbeit an. ...
Griechenlands Regierungschef Alexis Tsipras.
Titel Forum Teaser
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3714
    Weder... Russland noch der Westen ist aus moralischen Gründen in Syrien ... heute 16:26
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3714
    Die... Aufnahme syrischer Flüchtlinge, solange dies Menschen sind die vom ... heute 13:54
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3714
    Aus... den Verlautbarungen aus GR kann man bereits heraushören, was zu ... heute 10:48
  • Midas aus Dubai 3761
    Reisen bildet Tja, das ist halt die Birkenstock-Toscana-Fraktion. Da kommt man mit ... heute 04:33
  • jorian aus Dulliken 1737
    Deutsche Doppelmoral, nein natürlich nicht, Doppelmoral der BRD-Regierung! Auf der einen Seite dürfen jetzt Lohnfahnder mit Waffen auf die Strasse ... gestern 11:37
  • Midas aus Dubai 3761
    Glaub ich nicht Na dazu müsste man das TTIP-Abkommen aber ja auch erst mal lesen ... gestern 11:23
  • Midas aus Dubai 3761
    Unwürdig Man kann sich seine Meinung nur bilden, wenn man die verschiedene ... gestern 11:17
  • Midas aus Dubai 3761
    Keinen Plan Ha ha Wenn es dann eine Frau ist. Weiss man ja nicht so genau. Auf ... gestern 11:07
 
Wettbewerb
   
Die geladenen Gäste werden eine Fahrt durch den mit 57 Kilometern längsten Bahntunnel der Welt machen.
Gotthard-Basistunnel  Bern - 160'000 Personen haben sich bis zum Ablauf des Wettbewerbs für Fahrkarten in jenen beiden Zügen beworben, die am 1. ...
Eröffnungsfahrt zu gewinnen  Bern - Wer am 1. Juni 2016 in einem der beiden Züge, die den Gotthard-Basistunnel eröffnen, mitfahren will, kann sich nun um Fahrkarten bewerben. ...
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
MO DI MI DO FR SA
Zürich 0°C 7°C bewölkt, wenig Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen
Basel 4°C 6°C bewölkt, wenig Regen bedeckt, Regen bedeckt, Regen bedeckt, Regen bedeckt, Regen bedeckt, Regen
St.Gallen 2°C 9°C leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
Bern 2°C 11°C bewölkt, wenig Regen bedeckt, Regen bedeckt, Regen bedeckt, Regen bedeckt, Regen bedeckt, Regen
Luzern 0°C 13°C leicht bewölkt, wenig Regen bedeckt, wenig Regen bedeckt, wenig Regen bedeckt, wenig Regen bedeckt, wenig Regen bedeckt, wenig Regen
Genf 4°C 11°C bewölkt, wenig Regen bedeckt, Regen bedeckt, Regen bedeckt, Regen bedeckt, Regen bedeckt, Regen
Lugano 4°C 9°C bedeckt, Regen bedeckt, Regen bedeckt, Regen bedeckt, Regen bedeckt, Regen
mehr Wetter von über 6000 Orten