Kritische Lage im Tessin, 230 Bündner weiter evakuiert
publiziert: Donnerstag, 28. Nov 2002 / 18:18 Uhr

Bern - Die Hochwasserlage im Tessin bleibt angespannt: Die Seepegel gingen trotz kurzer Wetterbesserung nur leicht zurück. Für Freitag wird mit weiterem Regen gerechnet.

In Graubünden bleiben rund 230 Personen evakuiert. In Poshavio kehrten Bewohner in ihre Häuser zurück.
In Graubünden bleiben rund 230 Personen evakuiert. In Poshavio kehrten Bewohner in ihre Häuser zurück.
Acht in Poschiavo evakuierte Personen konnten am Donnerstag in die Häuser zurück. In Rueun im Bündner Oberland wurde zwar die Sperrzone wieder aufgehoben, die 23 evakuierten Personen dürfen aber trotzdem noch nicht nach Hause.

In Schlans GR bleibt die Sperrzone nach Angaben des kantonalen Krisenstabes bestehen. Aus Sicherheitsgründen können auch die Evakuierten aus Churwalden noch nicht in ihre Häuser zurück.

Nach wie vor kritisch ist die Lage im Tessin, wo der Luganersee zahlreiche Häuser überschwemmte. Insgesamt wurden 53 Personen evakuiert. Die meisten werden voraussichtlich nicht vor Samstag in ihre Häuser zurückkehren können. Das gleiche gilt für die 210 Personen, die in der Grenzstadt Como (I) evakuiert wurden.

Wir gehen davon aus, dass die Seespiegel bis am Freitagabend nochmals um 5 bis 10 Zentimeter ansteigen werden, sagte ein Sprecher der Wetterstation Locarno-Monti am Donnerstagnachmittag auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Ab Samstag soll dann in der Südschweiz für mehrere Tage trockenes und sonniges Wetter eintreten.

Das Unwetter beeinträchtigte auch den Verkehr stark. Gleich zwei schwere Unfälle im San-Salvatore-Tunnel führten zu kilometerlangen Staus. Beim ersten Unfall am Donnerstagmorgen gab es keine Verletzte, beim zweiten am Nachmittag wurde der Lenker schwer verletzt.

In der ganzen Schweiz haben die jügsten Unwetter nach Angaben der Versicherer Schäden von mindestens 70 Millionen Franken verursacht. Noch nicht berücksichtigt sind unabsehbare Schäden, zum Beispiel an Grundstücken. Bei der Glückskette sind für die Unwetteropfer inzwischen über 1 Million Franken gesammelt worden.

(bsk/sda)

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