Kuoni mit weniger Umsatz und mehr Gewinn
publiziert: Donnerstag, 18. Mrz 2004 / 08:22 Uhr

Zürich - Der grösste Schweizer Reisekonzern Kuoni hat ein schwieriges Jahr hinter sich. Vor dem Hintergrund von Irak-Krieg und Sars ist der Umsatz um 11,9 Prozent auf 3,295 Milliarden Franken eingebrochen.

Kuoni hat unter dem Irak-Krieg und Sars gelitten.
Kuoni hat unter dem Irak-Krieg und Sars gelitten.
Den Reingewinn konnte Kuoni trotzdem von 26,2 auf 64,6 Mio. Franken steigern, wie es in einem Communiqué heisst. Davon stammen jedoch 44,1 Mio. Fr. aus dem Verkauf der Division Geschäftsreisen, BTI Central Europe. Diesen Verkaufsgewinn ausgeklammert, erlitt Kuoni einen Gewinnrückgang von 21,8 Prozent auf 20,5 Mio. Franken.

In dem von Krisen geprägten Umfeld habe die Kuoni-Gruppe gut gearbeitet und die Prognosen erfüllt, wird Kunoi-Chef Hans Lerch zitiert. Zudem sei es gelungen, alle Strategischen Geschäftsdivisionen zu einem positiven Betriebsergebnis zu führen.

Insgesamt sank der Bruttogewinn um 5 Prozent auf 931,5 Mio. Franken. Die Bruttogewinnmarge konnte damit nochmals gesteigert werden, und zwar von 26,2 auf 28,3 Prozent. Es sei gelungen, die operativen Kosten um weitere 31 Mio. Fr. zu senken. Unter anderem habe Kuoni kontinuierlich mit Lieferanten Nachverhandlungen zu Preisnachlässen geführt.

In der Schweiz sank der Umsatz von Kuoni um 13,4 Prozent auf 870 Mio. Franken. Der Betriebsgewinn ging von 40,5 auf 29,7 Mio. Fr. zurück.

Wie Kuoni in einem separaten Communiqué mitteilte, zieht sich der Konzern aus dem Engagement bei TUI Suisse zurück. Kuoni verkauft seine Minderheitsbeteiligung von 49 Prozent an das deutsche Mutterhaus TUI. Über den Preis wurde Stillschweigen vereinbart.

Die Kooperation bei Edelweiss Air, den TUI-Beteiligungshotels und beim gegenseitigen Vertrieb soll aber weitergehen. Kuoni hatte die Beteiligung per 1. Oktober 1999 erworben.

Für das laufende Jahr gibt sich Kuoni zuversichtlich. Der Buchungsstand per 6. März liege 15 Prozent über der Vorjahresperiode. Kuoni sei jederzeit in der Lage, seine Kapazitäten möglichen Nachfrageänderungen wegen politischen oder anderen Ereignissen anzupassen.

(fest/sda)

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