Strategisch wichtige Stadt
Kurden vertreiben IS aus ihrer Hochburg in Al-Hassaka
publiziert: Freitag, 27. Feb 2015 / 18:30 Uhr
«Unsere Fahne weht über Tal Hamis» (Symbolbild)
«Unsere Fahne weht über Tal Hamis» (Symbolbild)

Al-Hassaka - Der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) weht im Nordosten Syriens ein immer schärferer kurdischer Wind entgegen. So wurden die sunnitischen Extremisten am Freitag aus einer ihrer Hochburgen in der Provinz Al-Hassaka vertrieben.

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Kurdische Kämpfer haben nach eigenen Angaben die strategisch wichtige Stadt Tal Hamis im Nordosten eingenommen.

Die IS-Extremisten seien aus Teilen der Region vertrieben worden, sagte Redur Xelil, ein Sprecher der syrisch-kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) am Freitag der Nachrichtenagentur Reuters. «Unsere Fahne weht über Tal Hamis», sagte Xelil. «Wir durchkämmen die Stadt nun auf der Suche nach Terroristen und Minen.»

Einnahme bestätigt

Die oppositionsnahe Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit Sitz in Grossbritannien bestätigte die Einnahme von Tal Hamis durch die Kurden-Miliz. Die Region an der Grenze zwischen Syrien und dem Irak bildet eine Landbrücke zwischen den vom so genannten Islamischen Staat kontrollierten Gebieten in beiden Ländern.

Der Kampf um Tal Hamis hatte am Donnerstag vergangener Woche begonnen. Die kurdischen YPG-Kämpfer sind in der Region seit einigen Tagen auf dem Vormarsch. Sie wurden am Boden durch Luftangriffe der von den USA geführten Anti-IS-Koalition aus westlichen und arabischen Staaten unterstützt.

(flok/sda)

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