L'ONU proteste - mobilisation en Suisse
publiziert: Freitag, 8. Dez 2000 / 14:19 Uhr

Genève - La représentante spéciale du secrétaire général de l'ONU pour les défenseurs des droits de l'homme a demandé vendredi au gouvernement tunisien de mettre fin à ses pratiques de harcèlement. A Genève, des militants se sont mobilisés.

La représentante de l'ONU, Hina Jilani a demandé à Tunis de «s'assurer que la Ligue de défense des droits de l'homme (LTDH) en Tunisie puisse reprendre ses activités au plus vite». Elle s'est déclarée consternée dans un communiqué par une décision «qui menace directement l'existence même de la LTDH».

La Ligue a été suspendue le 27 novembre par les autorités tunisiennes. La représentante de l'ONU fait état d'informations selon lesquelles «les membres, employés et collaborateurs de la LTDH seraient maintenant menacés d'arrestations et de poursuites pour leurs activités menées dans le cadre de l'organisation».

Selon ses informations, la représentante spéciale a appris que le conseil national de la LTDH, convoqué le 3 décembre au siège de la section de Bizerte, n'aurait pu se tenir en raison d'un déploiement policier de grande ampleur. Le poste de défenseur des droits de l'homme a été créé par l'ONU en avril dernier.

Pétition en Suisse

En Suisse, le mouvement de défense des droits de l'homme en Tunisie Vérité-Action a protesté «contre la situation dégradante des prisonniers politiques» dans ce pays. Le mouvement a adressé une pétition à la Haut Commissaire aux droits de l'homme Mary Robinson. Des signatures ont été récoltées jeudi à Zurich et Berne et vendredi à Lausanne et Genève.

Le mouvement, présidé par Elafif Ghanmi, appelle le gouvernement tunisien à la libération immédiate et inconditionnelle des prisonniers politiques et à promulguer une amnistie générale. Il dénonce l'usage de la torture et d'autres traitements inhumains et exige le rétablissement des libertés fondamentales.

(kil/sda)

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