Lehrer-Präsident verleiht Lohnforderungen Nachdruck
LCH-Präsident Zemp schliesst Lehrerstreik nicht aus
publiziert: Samstag, 6. Jul 2013 / 14:00 Uhr / aktualisiert: Samstag, 6. Jul 2013 / 14:38 Uhr
Beat Zemp, Präsident Dachverband Schweizer Lehrerinnen und Lehrer (LCH)
Beat Zemp, Präsident Dachverband Schweizer Lehrerinnen und Lehrer (LCH)

Bern - Mit der Forderung nach 20 Prozent mehr Lohn für Lehrerinnen und Lehrer hat der Lehrerverband LCH eine Kontroverse ausgelöst. In der «Samstagsrundschau» von Radio SRF legt LCH-Präsident Beat Zemp nach: Streik als letztes Mittel sei nicht ausgeschlossen, sagte er.

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«Es ist eine Situation, in der man mit einer Verschärfung der Kampfmassnahmen rechnen muss.» In den nächsten Jahren werde sich die Situation auf jeden Fall verschärfen, weil Tausende Lehrpersonen in Pension gingen, sagte Zemp.

Es brauche in dieser Situation positive Signale wie aus Zürich oder Aargau, wo die Löhne gestiegen seien. Wenn die «Hinhaltetaktik» der Arbeitgeberseite aber weiter gehe, sei ein Streik möglich. Beispiele gebe es: In Genf, Zürich oder Schaffhausen hätten die Lehrer bereits früher zu dem Mittel gegriffen.

Allerdings würden sie sich ganz genau überlegen, ob sie zu Lasten der Schülerinnen und Schüler in den Streik treten wollten, sagte Zemp. «Es kommt nie gut an, wenn eine Berufsgruppe streikt.»

Am Montag war der Dachverband Schweizer Lehrerinnen und Lehrer LCH mit der Forderung nach einem Anstieg der Lehrerlöhne um 20 Prozent innerhalb der nächsten fünf Jahre angetreten. Die Löhne könnten mit denjenigen der Privatwirtschaft und der Verwaltung nicht mithalten; es drohe ein Lehrermangel, hiess es.

(asu/sda)

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Nachholbedarf.
Natürlich werden sie nicht die geforderten 20 Prozent bekommen. Aber man muss ja irgendwo anfangen. In einigen Kantonen ist der Nachholbedarf höher als in andern. Da es wirklich einen Lehrermangel gibt, scheint es meiner Meinung nach beim Lohn schon noch Platz nach oben zu geben. Ich fände es gut wenn der Beruf auch für Männer wieder interessanter werden würde. Diese alten Lehrer werden den Schulhäusern irgendwan fehlen. Nichts gegen die jungen Frauen die unsere Schulhäuser bevölkeren. Auch die leisten ausserordentliches.
Nicht ganz
Bin mit Ihnen einig Steson.

Aber nicht beim Lohn, das ist wirklich Jammern auf höchstem Niveau. Es gibt Ausreisser-Kantone, aber im allgemeinen sind die Löhne gut. Eine Forderung von 20 % mehr ist hirnrissig. Da kenne ich andere im Gesundheitsbereich mit ebenso langer und anspruchsvollen Ausbildung, die schlechter bezahlt sind.

Zuerst war die Reaktion "klar die haben recht". Bis die Lohnzahlen veröffentlicht wurden. Seitdem sind die Sympathien für diese Forderungen stark gesunken.
Und es kommt noch was dazu
Jeder hat irgend ein Schul Erlebnis, egal ob Positiv oder negativ. Und natürlich weiss man dann, dass Lehrer entweder "blödi linke Sieche mit viel zu viel Ferien sind" oder die wichtigsten Personen, nach den Eltern, die den Weg der Kinder in die Zukunft begleiten. Und selbstverständnis würde man es selber viiiiel besser machen.

Meiner Meinung nach machen die überwiegende Mehrheit der Lehrer einen super Job und es ist eine Schade das die für einen anständigen Lohn kämpfen müssen.

:-) Nur um das klar zu stellen, ich bin auch kein Lehrer. Ich habe nur etwas Hintergrund.... :-) für ein mal bin ich total Ihrer Meinung.....
Support your Teacher!
Die Kinder sollten am Morgen Care-Pakete in die Stunde nehmen, damit Lehrer mal wieder anständig essen können.
Mir kommen die Tränen!
Jammern auf sehr hohem Niveau nennt sich das. Diese Leute vergleichen sich mit Bänkern und Staatsangestellten, die ohnehin masslos überbezahlt sind. Bitte mal in die andere Richtung schauen, da merkt man sofort, dass das jetzige Gehalt schon ein Spitzengehalt ist. Auf den Stundenlohn (Präsenzzeit) umgerechnet grenzen die meisten Lehrergehalte an Direktorengehalte der Privatwirtschaft. Bitte mehr leisten und weniger jammern.
Kein Plan von gar nichts.
vorne Weg ich bin keine Lehrer.
Aber so einen unqualifizierten Kommentar können Sie Sich sparen. 5. Tage Woche war ein Produkt der Wirtschaft und der Eltern!!!!! Das Schulsystem wird nicht von Lehrern gemacht. HarmoS war eine gute Erfindung bis sich die Politik (Wirtschaftsvertreter) eingemischt hat.
Das Problem der Schule ist ein Grundsätzliches. Schulen sind oft schlecht geleitet oder geführt. Kein Betrieb in so einer Grösse überlebt auch nur 5 Jahre, wenn er so organisiert ist wie die Schule. Schulbehörden sind oft eine Gruppen von Leihen die meist eher eine Elternvertretung darstellen. Zu allem Übel sind sie befangen, weil ihre Kinder dort in die Schule gehen.
Die Schule ist zu 100% weiblich. Mädchen werden bei den Fächern bevorteilt. Sogar die Mathematik ist sprachlich geworden. Der Lehrplan ist so aufgebaut, dass das einzige Ziel der Schule darin besteht, möglichst viele an die Uni zu bringen. Die Lehrer sind überlastet, da sie sich nebst der Schule zu 20% mit irgend welchen Eltern und ihren Problemen beschäftigen müssen. Die Schule erzieht die Kinder. Die Schule ist dazu da, dass beide Elternteile arbeiten können. (egal ob nötig oder nicht)
Das Problem sind nicht die Lehrer oder der Lohn sondern das System. Es hat zu viele Experten die keine sind.
Die immer wiederkehrenden Doppelbeiträge ...!
Ich finde es eigenartig, dass Sie es nicht fertig bringen, diese Stelle in der Software zu bereinigen, wo es geschieht, dass ein bereits erfasster und abgeschickter Beitrag doppelt sichtbar wird ...! (;-((

Vielleicht ist es nur notwendig, laienhaft gesprochen, dass eine Plausibilitäts-Programm-Routine erstellt wird, die vor dem Abschicken eines Beitrags checkt, ob nicht eine Gleichwertigkeit zwischen dem neuen und dem vorherigen Beitrag eine Überprüfung nötig machen würde ...! Oderrrr?
Lehrer verdienen doch ganz gut?!
Oder lebe ich wohl in einer anderen Welt, wo wir um unseren Lohn zu verdienen, recht streng arbeiten mussten - inkl. Einsatz von Kopf, Herz und Verstand UND Ausdauer! Zudem eine grosse Portion an realistischem Optimismus!

Könnte es sein, dass "die LehrerInnen" es nicht leicht haben, wirklich ehrliche und fundierte Anerkennung zu erhalten für ihr Tun ...?

Bei allen Berufen, wo man/frau relativ einsam sich fühlen kann, von Zeit zu Zeit, da braucht es halt auch eine zusätzliche Portion an konstruktiver Selbstkritik, ohne sich dabei selbst zu "zerfleischen"!

Ich lernte mich zu fragen, periodisch, was mache ich gut? Worin bin ich gut? Davon mache ich eine Liste. Dann: Was könnte/muss ich besser machen oder können? Dann: Was muss ich auslassen? Um vielleicht ein Fettnäpfchen weniger zu haben!

Es gibt da viele Rezepte. Diese gehen fast alle dahin, dass jede/r sich selbst zuerst mal besser kennen lernen sollte!
Mehr Lohn?
Die haben sich doch diese Sch... selber eingebrockt, in dem sie sich für HarmoS und schulfreie Samstage eingesetzt haben. Das kommt eben davon, wenn man sich für Ideologien und nicht für das Schulsystem, durch das die Schweiz gross geworden ist, einsetzt.
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