Lärm als Störfaktor für jeden Fünften am Arbeitsplatz
publiziert: Dienstag, 11. Okt 2005 / 11:30 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 11. Okt 2005 / 11:54 Uhr

Luzern - Jeder Fünfte fühlt sich bei seiner Arbeit durch Lärm gestört.

Die Berufskrankheit Lärmschwerhörigkeit verursacht jährliche Kosten von rund 8 Millionen Franken.
Die Berufskrankheit Lärmschwerhörigkeit verursacht jährliche Kosten von rund 8 Millionen Franken.
Dies kann zu Stress, verminderter Leistung und vermehrten Unfällen führen, wie an der Schweizerischen Tagung für Arbeitssicherheit in Luzern erklärt wurde. Fachleute aus dem In- und Ausland beschäftigten sich an dem Anlass mit dem «Lärm am Arbeitsplatz». In der Schweiz sind gemäss den Tagungsunterlagen 200 000 Beschäftigte Lärm ausgesetzt.

Die Suva anerkennt jährlich 600 Fälle berufsbedingter Lärmschwerhörigkeit. Diese ist damit noch immer die drittverbreitste Berufskrankheit. Sie verursacht jährliche Kosten von rund 8 Millionen Franken.

Lärmprophylaxe

Die Suva anerkennt lärmbedingte Hörschäden erst seit 1956. Seit den 70er-Jahren betreibt sie eine systematische Lärmprophylaxe. Wies 1975 noch jeder dritte der untersuchten lärmexponierten Arbeiter einen Gehörschaden auf, so ist es heute noch jeder zehnte.

Lärm gefährdet aber nicht nur das Gehör, sondern er belästigt auch. Selbst verhältnismässig leise Gespräche, Musik oder Tonfolgen lenken etwa in Grossraumbüros die Mitarbeiter ab.

Kurzzeitgedächtnis wird gestört

Gestört würden Arbeiten, bei denen das Kurzzeitgedächtnis gebraucht werde, erklärte Brigitta Danuser vom Lausanner Institut universitaire romand de Santé au Travail laut Redetext. Man mache mehr Fehler oder sei abgelenkt, ohne dies bewusst wahrzunehmen.

Die Lärmprävention ist aber auch für den Mutterschutz wichtig. Eine dauerhafte fatale Belastung einer Schwangeren durch Lärm könne das Hörvermögen des Kindes beeinträchtigen, sagte Sylvie Praplan vom Staatssekretariat für Wirtschaft (seco) laut Unterlagen. Auch hätten einige Studien ergeben, dass das Risiko für Frühgeburten oder Wachstumsstörungen steige könne.

(fest/sda)

.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Einschulung.
Einschulung.
Publinews    Wenn man von optimaler Begleitung von Schulkindern spricht, denken wohl die wenigsten Menschen an einen Schulthek. Der Inbegriff der Begleitung liegt immer noch im Mutter- oder Vaterbegriff begraben. mehr lesen  
Trends für 2019  Geht es um Trends der digitalen Devisen für 2019, rangiert der Bitcoin ganz vorn. Auch Ethereum, Bitcoin Cash ... mehr lesen  
Hohes Verlustrisiko aufgrund der hohen Volatilität.
Reaktionäre Kräfte schliessen sich für das Referendum zusammen, mit dabei auch EDU-Präsident Hans Moser.
Reaktionär  Bern - Gegen die geplante Stiefkindadoption für ... mehr lesen  3
350 ausländische Campierer  Bern - Seit einigen Tagen campieren mittlerweile rund 350 ausländische Fahrende im bernischen Witzwil. Die Anwohner beklagen sich über Lärm, Dreck und Sachbeschädigungen. Die Behörden bitten um Geduld, denn die Fahrenden sollen das Gelände bis am Mittwochabend verlassen. mehr lesen  
Titel Forum Teaser
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute So Mo
Zürich 4°C 10°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt freundlich
Basel 10°C 11°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen freundlich
St. Gallen 5°C 8°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen freundlich
Bern 6°C 11°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen freundlich
Luzern 5°C 12°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich freundlich
Genf 5°C 11°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen freundlich
Lugano 3°C 12°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich bedeckt, wenig Regen
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten