Lage am G-8-Gipfel entspannt
publiziert: Freitag, 8. Jun 2007 / 08:15 Uhr / aktualisiert: Freitag, 8. Jun 2007 / 08:32 Uhr

Heiligendamm - In der Nacht zum Freitag hat sich die Situation rund um den Ort des G-8-Gipfels in Heiligendamm weiter entspannt. Nur noch 750 Demonstranten hätten sich nahe dem Tagungsort versammelt, teilte die Polizei-Sondereinheit Kavala mit.

Die Polizei setze das Demonstrationsverbot nicht mit Brachialgewalt durch, solange es ruhig bleibt.
Die Polizei setze das Demonstrationsverbot nicht mit Brachialgewalt durch, solange es ruhig bleibt.
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Die Stimmung sei friedlich. «Wir haben keine Hinweise darauf, dass irgendwelche Aktionen geplant sind», sagte eine Sprecherin.

Unterdessen erhöhte sich die Zahl der in Gewahrsam genommenen Demonstranten laut Polizei bis kurz vor Mitternacht auf 298 Personen.

Im Laufe des Donnerstags hatten Gegner des G-8-Gipfels Zufahrten zu dem Ostseebadeort blockiert. Die Polizei setzte erneut Wasserwerfer ein. Vereinzelt flogen zwar Flaschen. Über weite Strecken glichen die G-8-Proteste aber bei schönem Frühsommerwetter einem bunten Fest.

Friedliche Demonstranten

Die Polizei hatte zwar am zweiten Gipfeltag mit zahlreichen, auch militanten Aktionen von Globalisierungskritikern gerechnet. Es ging aber weitgehend friedlich zu, und die Polizei hielt sich zurück: «Wir machen Strassen nur dann frei, wenn wir sie für uns, andere Transporte oder als Rettungswege brauchen.»

Eigentlich dürften Demonstranten nicht einmal in Sichtweite des Sicherheitszauns kommen. «Wir setzten das Demonstrationsverbot ja nicht mit Brachialgewalt durch, solange es ruhig bleibt», sagte eine Beamtin der G-8-Polizeieinheit Kavala.

Schwerpunkt Afrika

Am Gipfel selber nehmen die G8-Länder am Freitag Hilfen für Afrika und ein milliardenschweres Programm zum Kampf gegen gefährliche Krankheiten wie Aids in Angriff.

Ausserdem kommen die Staats- und Regierungschefs der G8-Staaten mit ihren Kollegen aus mehreren afrikanischen Staaten und aus den wichtigsten Schwellenländern zusammen.

(bert/sda)

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