Lage in Basra spitzt sich zu
publiziert: Donnerstag, 27. Mrz 2003 / 19:32 Uhr

Bagdad - Im Irak-Krieg bereiten die USA und ihre Verbündeten eine neue Offensive vor. Sie flogen erneut heftige Bombardements auf Bagdad und begannen mit der Aufbau einer Nordfront.

Die Britische Armee bereitet einen weiteren Angriff vor.
Die Britische Armee bereitet einen weiteren Angriff vor.
In der Nacht landeten rund 1000 Fallschirmjäger auf einem Flugfeld nahe der nordirakischen Stadt Erbil. Zuvor hatten alliierte Kampfflugzeuge Stellungen der irakischen Armee in der Nähe unter schweren Beschuss genommen.

Auf dem Flugfeld sollen in den nächsten Tagen Transportflugzeuge mit 5000 bis 6000 Soldaten und schwerem Kriegsmaterial landen, wie das US-Militär berichtete. Die Eröffnung einer Nordfront hatte sich verzögert, nachdem die Türkei einen Einmarsch von 60 000 US-Soldaten über türkisches Territorium abgelehnt hatte.

Die Kriegskoalition intensivierte ihre Luftangriffe auf Bagdad. Die Fünf-Millionen-Metropole wurde gemäss Augenzeugen von Dutzenden schwerer Explosionen erschüttert.

Irakische Streitkräfte steckten am Stadtrand erneut mit Öl gefüllte Gräben in Brand. Die aufsteigenden schwarzen Rauchwolken sollen feindlichen Flugzeugen die Sicht nehmen.

Unklar bleibt, wer für das Bombardement auf ein belebtes Wohngebiet in Bagdad vom Mittwoch verantwortlich ist. Das US-Militär hält es für möglich, dass die irakische Armee absichtlich eine Rakete in die Gegend abfeuerte.

Südlich von Bagdad wurden schwere Gefechte zwischen irakischen und US-geführten Panzerverbänden gemeldet. Bei Gefechten nahe der Stadt Nasirija sollen bis zu 37 US-Soldaten durch Beschuss aus den eigenen Reihen verletzt worden sein.

In der südirakischen Stadt Basra wird die Versorgungslage nach Angaben von Hilfsorganisationen immer dramatischer. Die Kämpfe dauerten an. Nach britischen Angaben befinden sich reguläre und paramilitärische Einheiten in der Stadt.

Die von US-britischen Streitkräften beherrschte Stadt Umm Kasr wartet weiter auf Hilfslieferungen. Wegen eines Minenfundes am Zugang zum Hafen kann ein britisches Hilfsschiff mit 200 Tonnen Hilfsgütern voraussichtlich erst am Freitag einlaufen.

In Camp David bei Washington setzten US-Präsident George W. Bush und der britische Premier Tony Blair ihren Kriegsgipfel fort. Am Abend wollte Blair in New York auch mit UNO-Generalsekretär Kofi Annan sprechen.

(bert/sda)

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