Lage in Vorstädten Frankreichs beruhigt sich
publiziert: Donnerstag, 10. Nov 2005 / 07:38 Uhr

Paris - Nach 13 Nächten mit schweren Jugendunruhen in französischen Vorstädten nehmen die Randale und Brandstiftungen in weiten Landesteilen langsam ab.

In ganz Frankreich zählte die Polizei bis 4.00 Uhr rund 400 brennende Autos.
In ganz Frankreich zählte die Polizei bis 4.00 Uhr rund 400 brennende Autos.
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Zwischenfälle gab es noch in Ostfrankreich und im südfranzösischen Toulouse. In Toulouse lieferten sich die Jugendlichen Scharmützel mit der Polizei. Im ostfranzösischen Belfort zündeten Randalierer eine Vorschule an. In Lyon führten Zerstörungen an einer Umspannstation zu einem Stromausfall in einigen Stadtteilen.

In ganz Frankreich zählte die Polizei bis 4.00 Uhr rund 400 brennende Autos. Zur gleichen Zeit der Vornacht waren es noch 558 gewesen. Gesunken ist auch die vergleichbare Zahl der Festnahmen. In der Nacht zum Donnerstag waren es um 4.00 Uhr 169, 24 Stunden zuvor noch 204.

Aus Nordfrankreich, der Region um die Millionenstadt Lyon und dem zuvor besonders unruhigen Département Seine-Saint-Denis bei Paris meldete die Polizei in der Nacht deutlich weniger angesteckte Autos. Sie sprach von einer «sehr ruhigen» Lage.

Die Regierung hatte am Dienstag ein Notstandsgesetz aktiviert, das Ausgangssperren und verschärfte Kontrollen ermöglicht. Innenminister Nicolas Sarkozy hatte zudem angeordnet, dass alle Ausländer ausgewiesen werden, die wegen Beteiligung an den Krawallen der vergangenen Wochen verurteilt worden sind.

(smw/sda)

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