Lage nach Orkan «Kyrill» beruhigt sich
publiziert: Freitag, 19. Jan 2007 / 16:20 Uhr / aktualisiert: Freitag, 19. Jan 2007 / 19:08 Uhr

Berlin/London - Nach den nächtlichen Verwüstungen durch Orkan «Kyrill» hat sich die Lage in Westeuropa weiter normalisiert. Der Zug- und Luftverkehr kommt wieder in Gang.

Abgesperrter Berliner Hauptbahnhof am Freitag, nachdem sich in der Sturmnacht Stahlsegmente der Fassade gelöst und eines zu Boden gestürzt ist.
Abgesperrter Berliner Hauptbahnhof am Freitag, nachdem sich in der Sturmnacht Stahlsegmente der Fassade gelöst und eines zu Boden gestürzt ist.
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Auch der Berliner Hauptbahnhof konnte wieder geöffnet worden. Durch den Sturm war in der Nacht ein zwei Tonnen schwerer Stahlträger aus der Fassade herausgebrochen und 30 Meter in die Tiefe gestürzt. Bundespolizei und Feuerwehr hatten den Bahnhof daraufhin evakuiert und während 14 Stunden gesperrt.

Auch die Bahn- und Fährverbindungen zwischen Frankreich und Grossbritannien konnten unterdessen wieder aufgenommen werden.

Die Zahl der Todesopfer in West- und Mitteleuropa stieg auf insgesamt 45. Allein in Deutschland starben laut den Behörden mindestens 10 Menschen.

Aus Grossbritannien wurden 13 Todesfälle gemeldet, In den Niederlanden und Polen starben je 6 und in Frankreich 3 Menschen. In Belgien wurden 2 Sturmtote gezählt, in Tschechien 4.

Orkan zieht Richtung Russland weiter

Obwohl mehrere Menschenleben zu beklagen seien, sei «Kyrill» für Deutschland «relativ glimpflich» verlaufen, sagte der deutsche Bundesverkehrsministers Wolfgang Tiefensee.

Der Orkan zog unterdessen in Richtung Russland weiter. Auf seinem Weg durch Osteuropa kappte er Stromleitungen und Verkehrsverbindungen. Allein in Polen musste eine Million Menschen ohne Strom auskommen. Auch aus Tschechien, der Slowakei und Rumänien wurden Stromausfälle gemeldet.

Die russischen Öllieferungen nach Europa über die Pipeline in der Ukraine konnten dagegen wieder aufgenommen worden. Der durch heftigen Sturm verursachte Stromausfall sei behoben, teilte die ukrainische Pipelinegesellschaft Ukrtransnafta mit.

(smw/sda)

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