Lambiel mit extravaganter Kür-Musik
publiziert: Freitag, 29. Sep 2006 / 18:57 Uhr

Der zweifache Weltmeister Stéphane Lambiel hat sich an der Pressekonferenz des Schweizerischen Eislauf-Verbandes (SEV) in Morges gut gelaunt den Medien gestellt.

Man darf gespannt sein auf die neuen Programme von Stéphane Lambiel.
Man darf gespannt sein auf die neuen Programme von Stéphane Lambiel.
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In gut einem Monat wird Lambiel am Grand Prix Canada in Victoria (2. bis 5. November) in die Saison starten. Er wird dies - seinem Naturell entsprechend - mit zwei neuen Programmen tun. Für das Kurzprogramm hat der 21-jährge Unterwalliser Musik der Bernerin Christine Lauterburg ausgewählt, die viele Cello-Klänge enthält. Es sei etwas ganz Neues, etwas Komplexes, sagte Lambiel.

Wesentlich schwerer hatte sich der Olympia-Zweite mit der Auswahl des Stücks für die Kür getan; er spielte gar mit dem Gedanken, zu Beginn der Saison weiterhin zu Antonio Vivaldis «Vier Jahreszeiten» zu laufen.

Als er vom 9. bis 16. September mit der Show «Champions on Ice» in Japan weilte, lernte er jedoch den spanischen Flamenco-Tänzer Antonio Najaro kennen, mit dem er sich gleich sehr verbunden fühlte. Dieser kam danach in die Schweiz, worauf sich Lambiel für ein sehr extravagantes Flamenco-Stück als Kür-Musik entschied.

Japan gefiel Lambiel

Von Japan war der Schützling von Peter Grütter äusserst angetan. Von daher freut er sich sehr auf den Grand Prix NHK Trophy in Nagano, der vom 30. November bis 3. Dezember stattfindet.

Weiter stehen die Schweizer Meisterschaften in Genf (8./9. Dezember), der GP-Final in St. Petersburg (14. bis 17. Dezember), falls er sich dafür qualifiziert, die Europameisterschaften in Warschau (22. bis 28. Januar) sowie die Weltmeisterschaften in Tokio (19. bis 25. März) in Lambiels Wettkampfprogramm.

Keine gesundheitlichen Probleme mehr

Lambiel musste in der Zwischensaison wegen Knie- und Rückenproblemen insgesamt elf Wochen mit dem Training aussetzen. Er habe das Gefühl, dass der Körper diese Pausen gebraucht habe, nahm es der sechsfache Schweizer Meister gelassen.

Er sah sogar Positives darin. Denn als er Mitte Juli mit einiger Verspätung für die Auftritte bei «Champions on Ice» in die USA reiste, war er quasi gezwungen, in jeder Vorstellung «voll» zu laufen. Dadurch sei er viel schneller in die Gänge gekommen als sonst, erklärte Lambiel.

Sarah Meier war in Morges nicht anwesend. Die Olympia-Achte bekundet wegen neuer Schlittschuhe einmal mehr Fussprobleme, so dass sie für neue Einlagen in Basel weilte.

(smw/Si)

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