Landesregierung trifft Bündner Bevölkerung
Landesregierung reist in die drei Sprachregionen Graubündens
publiziert: Donnerstag, 5. Jul 2012 / 20:20 Uhr
Auf Einladung von Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf führte der Ausflug in deren Heimatkanton Graubünden.
Auf Einladung von Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf führte der Ausflug in deren Heimatkanton Graubünden.

Stampa GR - Der Bundesrat ist am Donnerstag zu seiner traditionellen zweitägigen Reise vor den Sommerferien aufgebrochen. Auf Einladung von Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf führte der Ausflug in deren Heimatkanton Graubünden. Ein Platzregen beendete jedoch jäh ein Treffen mit der Bevölkerung.

2 Meldungen im Zusammenhang
Die Mitglieder der Regierung kamen am Morgen mit dem Helikopter im Bündner Südtal Bergell an. Im italienischsprachigen Tal besuchten sie mehrere der kleinen Dörfer und einige Sehenswürdigkeiten - etwa das Atelier des berühmten Bergeller Malers Alberto Giacometti in Stampa und das Talmuseum.

Zum Mittagessen reiste die Landesregierung ins angrenzende Oberengadin, nach Silvaplana. Danach ging es mit der rhätischen Bahn nach Scuol, den Hauptort des romanischsprachigen Unterengadins. Mehrere hundert Personen bereiteten dem Bundesrat einen herzlichen Empfang auf dem Dorfplatz.

Sowohl die Landesregierung wie auch die Einheimischen zeigten sich ausgesprochen kontaktfreudig, sodass es zu vielen persönlichen Gesprächen kam. Beide Seiten hatten offensichtlich Freude am unkomplizierten Zusammentreffen, das erst nach einer knappen Stunde von einem Platzregen beendet wurde.

Geschätzte Begegnungen mit der Bevölkerung

Bereits im Bergell hatten mehrere Mitglieder der Regierung bei einem Gespräch mit den Medien betont, dass für sie die Begegnungen mit der Bevölkerung den wichtigste Aspekt der Reise darstellten.

«Die kurzen Möglichkeiten miteinander reden zu können, sind äusserst wertvoll», sagte etwa Bundesrat Johann Schneider-Ammann zur Nachrichtenagentur sda. Er habe jede Gelegenheit genutzt, Informationen aus erster Hand zu sammeln. Als Volkswirtschaftsminister habe ihn vor allem die wirtschaftliche Situation interessiert.

Leuthard lobte Widmer-Schlumpfs Route

Bundesrätin Doris Leuthard lobte die Routenwahl von Gastgeberin Widmer-Schlumpf, die in abgelegene Talschaften am Rande der Schweiz führte. «Es ist wichtig für die Regierung, sich auch mit Randregionen zu befassen und nicht nur mit den dynamischen Wirtschaftszentren», sagte Leuthard.

Zum Abschluss des ersten Reisetages traf sich der Bundesrat mit der Bündner Kantonsregierung zum Abendessen im Schloss Tarasp, im gleichnamigen Nachbarort von Scuol.

Am Freitag reist die Landesregierung dann mit dem Zug weiter ins Prättigau, um auch eine deutschsprachige Region Graubündens zu besuchen. Gastgeberin Widmer-Schlumpf war es nach eigenen Aussagen ein grosses Anliegen, in alle drei Sprachregionen des Bergkantons zu reisen. Sie wolle dem Bundesrat zeigen, wie in Graubünden die Italianità, die Rumantschia und Deutschbünden zusammenspielten.

(knob/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Muri AG - Bei einem Apéro mit der Bevölkerung hat der Bundesrat am Freitagnachmittag in Muri AG seine traditionelle «Schulreise» ... mehr lesen
Der Gesamtbundesrat auf Elektrovelos.
Am Donnerstag und Freitag gehen der Bundesrat auf das «Bundesratsreisli», den traditionellen zweitägigen Ausflug.
Bern - Am Mittwoch treffen sich die Bundesräte zu ihrer letzten Sitzung vor der ... mehr lesen 1
«Man muss sich fragen, ob nicht eine Variantenabstimmung sinnvoll wäre, in der wir wählen können zwischen einer korrekten Umsetzung...»
«Man muss sich fragen, ob nicht eine Variantenabstimmung ...
Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative  Zürich - Die FDP bezeichnet den Gesetzesentwurf des Bundesrats zur Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative als «schlechte Ausgangslage». Falls der EU keine Kontingente abgerungen werden können, will die Partei über eine «europakompatible Option» abstimmen lassen. 
Migrationskommission lehnt Höchstzahlen für Flüchtlinge ab Bern - Die Eidgenössische Kommission für Migrationsfragen (EKM) warnt davor, bei der ... 1
EKM-Präsident Walter Leimgruber: Menschen würden gefährdet, die in der Schweiz Schutz vor Verfolgung suchten.
Bundesrat rechnet mit deutlicher konjunktureller Abkühlung Bern - Der Bundesrat rechnet für 2015 mit einer deutlichen ...
Bestehende Vorschriften ausreichend  Bern - Der Bundesrat will Zirkussen weiterhin nicht verbieten, bestimmte Tierarten zu halten. Er beantragt dem Parlament, eine Motion zu diesem Thema abzulehnen. Aus seiner Sicht genügen die geltenden Tierschutzvorschriften.  
Aus Sicht von «Vier Pfoten» ist es unmöglich, Wildtiere in Zirkussen artgemäss und verhaltensgerecht zu halten.
Wildtiere in fahrenden Zirkussen sind nicht mehr zeitgemäss Zürich - «Vier Pfoten» hält die Mitführung und Präsentation von Wildtieren in fahrenden Zirkussen für nicht mehr ...
Titel Forum Teaser
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3043
    "Masseneinwanderung" Es gibt hier keine "Masseneinwanderung". Denn die "Masseneinwanderung" ... heute 10:29
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3043
    Was... Europa zu erwarten hat, hat Joschka Fischer doch unlängst klar gesagt: ... Fr, 22.05.15 13:59
  • Romanus aus Hinterkappelen 3
    Notenbanken, nicht Banken Die mögliche Abschaffung von Bargeld war zwei Wochen vor dieser Suada ... Fr, 22.05.15 06:53
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3043
    Hiesige... Pro-Refugee-Organisationen sind höchst alarmiert, warnen vor einer ... Do, 21.05.15 11:10
  • Kassandra aus Frauenfeld 1339
    Schöner Titel Die SVP will Asylsuchende einschränken! Na, denn, macht mal. Die SVP ... Do, 21.05.15 00:13
  • Kassandra aus Frauenfeld 1339
    Komplizen-Gesellschaft Ich habe bei Weitem nicht die Faktenkenntnis wie Sie, LinusLuchs, aber ... Mi, 20.05.15 10:29
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3043
    Es... werden auch hier wieder genug Hintertüren eingebaut, damit weiterhin ... Di, 19.05.15 19:40
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3043
    Gesellschaftspolitisch... ist es sinnvoll Menschen in ihre Herkunftsländer zurückzuschicken, wenn ... Di, 19.05.15 14:41
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
SO MO DI MI DO FR
Zürich 6°C 14°C leicht bewölkt leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen
Basel 5°C 15°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
St.Gallen 7°C 15°C leicht bewölkt leicht bewölkt, Gewitter, Regen leicht bewölkt, Gewitter, Regen leicht bewölkt, Gewitter, Regen leicht bewölkt, Gewitter, Regen leicht bewölkt, Gewitter, Regen
Bern 6°C 19°C leicht bewölkt leicht bewölkt, Gewitter, Regen leicht bewölkt, Gewitter, Regen leicht bewölkt, Gewitter, Regen leicht bewölkt, Gewitter, Regen leicht bewölkt, Gewitter, Regen
Luzern 8°C 18°C leicht bewölkt leicht bewölkt, Gewitter, Regen leicht bewölkt, Gewitter, Regen leicht bewölkt, Gewitter, Regen leicht bewölkt, Gewitter, Regen leicht bewölkt, Gewitter, Regen
Genf 11°C 21°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, Gewitter, Regen leicht bewölkt, Gewitter, Regen leicht bewölkt, Gewitter, Regen leicht bewölkt, Gewitter, Regen leicht bewölkt, Gewitter, Regen
Lugano 13°C 21°C leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen
mehr Wetter von über 6000 Orten