Landwirtschaftsgesetz im Wallis angenommen
publiziert: Freitag, 10. Nov 2006 / 00:01 Uhr

Sitten - Das Walliser Parlament hat das Projekt zum Landwirtschaftsgesetz in der ersten Lesung angenommen. Vor allem der Weinbau hat Fragen zum AOC-Label und zum Preis der Ernte ausgelöst.

Es war vor allem der Weinbau, der die Abgeordneten beschäftigte.
Es war vor allem der Weinbau, der die Abgeordneten beschäftigte.
Die Mehrheit der Fraktionen betonte die Bedeutung dieses Rahmengesetzes für die kantonale Wirtschaft. Ebenso begrüssten sie die Tatsache, dass das Gesetz den Agrotourismus fördert.

Es war vor allem der Weinbau, der die Abgeordneten beschäftigte. Das Gesetz sieht vor, dass der Staatsrat die Herkunftsregelung festlegt. So könnte die Regierung auch vorsehen, dass die Weine mit AOC-Label Wallis auch im Wallis in die Flaschen abgefüllt werden.

«Das ist ein strategisches Element für den Kanton», betonte Staatsrat Jean-Michel Cina. Die Massnahme würde die Rückverfolgbarkeit des Produktes verbessern, was gleichzeitig ein Zeichen für Qualität sei. Vor allem werde die Entwicklung eines chaotischen Weinmarktes vermieden; Spezialitäten könnten besser gefördert werden.

Keine Festlegung des Traubenpreises

Die Kehrseite der Medaille: Den Weinbauern werde mehr abverlangt, ohne dass diese sicher sein könnten, dass die Massnahmen der Regierung positive Auswirkungen hätten, sagte der Abgeordnete Pascal Bridy (CVP). Er und die SP möchten, dass die Traubenpreise vor der Ernte bestimmt werden.

Diese Aufgabe hätte der Walliser Branchenverband Interprofession de la vigne et du vin du Valais (IVV) oder die Regierung übernehmen müssen. Das Parlament lehnte diesen Vorschlag jedoch ab mit der Begründung, dass der Markt die Preise bestimme und dass die IVV sich damit zufrieden geben müsse, die Richtpreise zu bestimmen.

Diese Option sowie die Frage in Bezug auf das AOC-Label müssen nun von einer Kommission geprüft werden. Das neue Landwirtschaftsgesetz soll das seit 1993 geltende Gesetz ablösen.

(bert/sda)

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