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Laut UNICEF sind 500'000 Kinder in Ostafrika vom Tod bedroht
publiziert: Sonntag, 17. Jul 2011 / 11:28 Uhr
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Akut vom Hungertod bedroht: Kinder sind immer die ersten Leidtragenden.
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Addis Abeba/Nairobi - Eine halbe Million Kinder sind nach Angaben der Vereinten Nationen wegen der Dürrekatastrophe am Horn von Afrika akut vom Hungertod bedroht. Das UNO-Kinderhilfswerk UNICEF forderte deshalb am Sonntag eine sofortige Ausweitung der Hilfsleistungen in der Region.

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Insgesamt zwei Millionen Kinder bräuchten bereits heute Nahrungshilfe. Wenn nicht schnell eine Verbesserung erreicht würde, werde sich die Situation bis Anfang 2012 weiter verschlimmern, hiess es in einer Mitteilung.

«Es werden weitere vier oder fünf Monate vergehen, bevor es überhaupt eine Ernte geben kann, wir haben eine Riesenaufgabe vor uns», sagte UNICEF-Direktor Anthony Lake am Ende eines viertägigen Besuchs in Kenia. In vielen Gegenden seien die Menschen bereits zu schwach oder zu arm, um überhaupt Hilfe zu suchen.

Fast elf Millionen Menschen sind von der Hungerkatastrophe bedroht. Die Krise begrenze sich dabei aber nicht auf die Tausenden Flüchtlinge aus Somalia, die täglich Zuflucht in den Nachbarländern suchten. Betroffen seien auch Millionen von Farmern und Viehhaltern in Kenia und Äthiopien, die dringend Regen bräuchten, um überleben zu können. Die Dürre gilt als die schlimmste in den vergangenen 60 Jahren.

(asu/sda)

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