Laut US-Regierung 29 Prozent mehr Terroranschläge
publiziert: Montag, 30. Apr 2007 / 07:09 Uhr

Washington - Die Zahl der weltweiten Terroranschläge ist nach einer Studie der US-Regierung 2006 um 29 Prozent gestiegen. Dieser Anstieg gehe vor allem auf die unsichere Lage im Irak und in Afghanistan zurück, berichteten Zeitungen.

Keine Seltenheit: Anschlag in Afghanistan.
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Sie beriefen sich auf den jährlichen Bericht des Aussenministeriums in Washington, der am Montag erscheinen soll. Demnach wurden im vergangenen Jahr weltweit mehr als 14'000 terroristische Angriffe verübt. 2005 waren es noch mehr als 11'000.

Bei den Anschläge seien auch mehr Menschen getötet geworden, hiess es. Bei 5800 Attentaten habe es mindestens einen Toten gegeben. Fast die Hälfte der Anschläge wurde laut dem Bericht im Irak verübt: 45 Prozent der terroristischen Attentate hätten sich in diesem Land ereignet.

Die Daten des Berichts stammen von den 16 mit der Terrorismus-Bekämpfung befassten Geheimdiensten der USA. Der US-Kongress hat den Montag als Frist für die Veröffentlichung der Studie angesetzt.

Der Bericht könnte für weiteren Sprengstoff in der laufenden Debatte um den US-Kriegshaushalt sorgen. Um mögliche negative Auswirkungen für US-Präsident George W. Bush zu verhindern, hätten einige an dem Bericht beteiligte Beamte die Ergebnisse herunterspielen wollen, berichteten die US-Zeitungen.

(dl/sda)

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