Leichte Zunahme bei Asylgesuchen
publiziert: Dienstag, 17. Okt 2006 / 13:15 Uhr

Bern - Im September sind in der Schweiz 1032 neue Asylgesuche eingereicht worden. Das sind 166 mehr als im Vormonat und 49 weniger als im September 2005.

Gesamthaft nahmen die Gesuche in den ersten neun Monaten gegenüber dem Vorjahr um 0,3 Prozent zu.
Gesamthaft nahmen die Gesuche in den ersten neun Monaten gegenüber dem Vorjahr um 0,3 Prozent zu.
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Gesamthaft nahmen die Gesuche in den ersten neun Monaten 2006 gegenüber dem Vorjahr um 0,3 Prozent auf 7479 zu, wie das Bundesamt für Migration (BFM) mitteilte.

Das Total der Personen in der Vollzugsphase ist im Vergleich zum August um 148 auf 8701 Personen zurückgegangen. Für 6001 (- 121) Personen dieser Kategorie müssen Papiere beschafft werden. Eine «Verbesserung der Situation» erhofft sich das BFM nach Inkrafttreten des neuen Asylgesetzes.

Der Bestand der Personen im Asylprozess (Personen im Verfahrens- oder Vollzugsprozess sowie vorläufig Aufgenommene) nahm laut BFM innerhalb eines Monats um 79 Personen ab und betrug Ende September 2006 noch 45 228 Personen.

Schlechte Lage in Eritrea

Zum ersten Mal liegt Eritrea mit 168 Asylgesuchen (+ 111) an erster Stelle der Herkunftsländer. Es folgen Serbien und Montenegro mit 109 (- 5, werden immer noch gemeinsam aufgeführt), und China mit 89 Gesuchen (+ 33).

Die Verschlechterung der Lage in Eritrea vermöge den Anstieg der Gesuche von Personen aus diesem Land teilweise zu erklären, schreibt das BFM. Hierbei sei jedoch zu präzisieren, dass 62 der 168 Gesuche von eritreischen Staatsangehörigen als Zweitasylgesuche eingereicht wurden.

(bert/sda)

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