Frauentag
Leichter Zuwachs bei Zahl der Frauen in Parlamenten
publiziert: Dienstag, 4. Mrz 2014 / 17:08 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 4. Mrz 2014 / 17:25 Uhr
In Ruanda sitzen 63,8 Prozent Frauen im Parlament - in der Schweiz 19,6 Prozent.
In Ruanda sitzen 63,8 Prozent Frauen im Parlament - in der Schweiz 19,6 Prozent.

Genf - Der Anteil der Frauen in nationalen Parlamenten hat im vergangenen Jahr leicht zugenommen. Gemäss dem Jahresbericht der Interparlamentarischen Union (IPU) ist die Frauen-Quote um 1,5 Prozent auf 21,8 Prozent angestiegen.

7 Meldungen im Zusammenhang
«Eine erfreuliche Tendenz zeichnet sich ab», erklärte am Dienstag IPU-Generalsekretär Anders Johnsson. Wenn sie sich fortsetze, könne bis in 20 Jahren die Gleichheit der Geschlechter in den Parlamentskammern erreicht werden.

Die Schweiz ist mit ihren 31 Prozent Frauen im Nationalrat und 19,6 Prozent im Ständerat unter 189 Ländern auf dem 34. Rang. Die Schweiz fällt gegenüber dem vergangenen Jahr um drei Ränge zurück.

Weltweit hat der Frauenanteil in 42 der im Jahr 2013 bestellten 64 Parlamenten zugenommen. Weltweit gibt es 40 weibliche Parlamentsvorsitzende, das sind 14,8 Prozent.

Absoluter Spitzenreiter bleibt Ruanda, das nach den Wahlen im Herbst 2013 63,8 Prozent Frauen im Parlament aufweist. Weltweit ist es das erste Mal, dass in einem Parlament der Frauenanteil über 60 Prozent beträgt.

Auf den hinteren Rängen bleiben die arabischen Staaten. Doch auch dort stieg die Zahl der Frauen leicht. Dies geht auf den Einbezug von 30 Frauen in den saudi-arabischen Schura-Rat und der erstmaligen Wahl von 18 Frauen ins jordanische Parlament zurück.

Dadurch steig der Anteil in den arabischen Ländern von 13,2 auf 16 Prozent. Schlusslicht bleibt Katar, das als einziges Land der Region keine Frauen im Parlament will.

(fest/sda)

Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Bern - Noch nie sind so viele Frauen ... mehr lesen
Die Frauen sind im Nationalrat gut vertreten.
Georges Theiler hat eine Entscheidung getroffen. (Archivbild)
Luzern - Der Luzerner Georges Theiler (FDP) kandidiert 2015 bei den eidgenössischen Wahlen nicht für eine zweite Amtszeit als Ständerat. Dies teilte seine Partei am Dienstag mit. Als sein ... mehr lesen
Bern - Frauen sind in Schweizer ... mehr lesen
Die Schweiz liegt in der Rangliste der besten Länder für berufstätige Frauen auf Rang 25. (Symbolbild)
Basel-Stadt wäre der erste Kanton, der eine solche Quote einführt.
Eine Geschlechterquote soll in ... mehr lesen
Bern - Der Nationalrat will keine ... mehr lesen 2
SP-Nationalrätin Susanne Leutenegger Oberholzer.
Weitere Artikel im Zusammenhang
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Schritt für Schritt die besten Angebote erhalten.
Schritt für Schritt die besten Angebote ...
Publinews Heutzutage ist es nicht sonderlich leicht, die Reinigung vom Fach machen zu lassen. Hinzu kommt, dass man gerade mit einer eigenen Firma oder aber auch einem einfachen Bürokomplex kann man sich an einen Fachmann wenden, der einiges zu bieten hat. mehr lesen  
Publinews    Wenn man von optimaler Begleitung von Schulkindern spricht, denken wohl die wenigsten Menschen an einen Schulthek. Der Inbegriff der Begleitung liegt immer noch im Mutter- oder Vaterbegriff begraben. mehr lesen  
Trends für 2019  Geht es um Trends der digitalen Devisen für 2019, rangiert der Bitcoin ganz vorn. Auch Ethereum, Bitcoin Cash und Ripple stehen hoch im Kurs. mehr lesen  
Reaktionär  Bern - Gegen die geplante Stiefkindadoption für Homosexuelle regt sich Widerstand. Sollte das Parlament das neue Adoptionsrecht in der vorliegenden Form verabschieden, ... mehr lesen 3
Reaktionäre Kräfte schliessen sich für das Referendum zusammen, mit dabei auch EDU-Präsident Hans Moser.
Titel Forum Teaser
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Mi Do
Zürich -1°C 2°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Schneeregen trüb und nass
Basel 1°C 3°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Schneeregen trüb und nass
St. Gallen -2°C -1°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig bedeckt, etwas Schnee trüb und nass
Bern -4°C 2°C wolkig, wenig Schneeleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Schneeregen trüb und nass
Luzern 0°C 2°C wolkig, wenig Schneeleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Schneeregen trüb und nass
Genf -2°C 3°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Schneeregen trüb und nass
Lugano 3°C 9°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt wolkig, aber kaum Regen
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten