175'000 Gäste
Leipziger Buchmesse endet mit Besucherrekord
publiziert: Sonntag, 16. Mrz 2014 / 15:42 Uhr
An den vier Tagen seien 175'000 Gäste aufs Messegelände gekommen, teilten die Veranstalter heute mit.
An den vier Tagen seien 175'000 Gäste aufs Messegelände gekommen, teilten die Veranstalter heute mit.

Leipzig - Besucherrekord an der Leipziger Buchmesse: 175'000 Gäste kamen an die Frühjahrsschau der Buchbranche, so viele wie nie zuvor. Die Schweiz als diesjähriges Schwerpunktland zeigte sich «überaus zufrieden» mit der Messe.

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An den vier Tagen seien 175'000 Gäste aufs Messegelände gekommen, teilten die Veranstalter heute mit. Zusammen mit dem begleitenden Lesefestival «Leipzig liest» seien es 237'000 Besucherinnen und Besucher gewesen. Diese Gesamtzahl wurde erstmals so ausgewiesen.

Allen Abgesängen auf das Buch zum Trotz zieht die Frühjahrsschau damit von Jahr zu Jahr mehr Interessierte an. 2013 waren 168'000 Besucher gezählt worden, 2012 waren es 163'500. Auf der Buchmesse hatten sich seit Donnerstag knapp 2200 Aussteller aus 42 Ländern präsentiert. Schwerpunktland war in diesem Jahr die Schweiz.

«Wir haben eine stimmungsvolle Buchmesse 2014 erlebt mit sehr interessierten Besuchern und zufriedenen Ausstellern», sagte Messe-Direktor Oliver Zille. «Auch unsere Neuigkeiten, wie die eigene Messe für den Comic-Bereich, die Manga-Comic-Convention, sind sehr gut angenommen worden.»

«Neues Selbstbewusstsein des Buchhandels»

Bei den Ausstellern sorgte der grosse Besucherandrang für gute Laune. Vertriebsleiter Reinhold Joppich vom Verlag Kiepenheuer & Witsch sprach von einer «grossartigen Stimmung» auf der diesjährigen Leipziger Buchmesse.

Tanja Postpischil, Sprecherin des Suhrkamp Verlages, sagte, es gebe eine «enthusiasmierte Stimmung für das Buch». Zudem suche das Lesefestival «Leipzig liest» seinesgleichen. Daran beteiligten sich in diesem Jahr rund 3000 Autoren und Mitwirkende an 410 verschiedenen Orten in der Stadt.

Der Vorsteher des Börsenverein des Deutschen Buchhandels, Heinrich Riethmüller, erklärte: «Die Leipziger Buchmesse zeigt sich weltoffen, jung und politisch. Die hier gezeigte Begeisterung für Bücher geht Hand in Hand mit dem neuen Selbstbewusstsein des Buchhandels vor Ort. Das lebhafte Interesse vor allem auch der jungen Menschen zeigt, wie aktuell Bücher und das Lesen für diese Generation sind.»

Erwartungen der Schweiz übertroffen

Die Schweiz zog eine «überaus positive» Bilanz ihres Auftritts. «Unsere Erwartungen wurden sogar übertroffen. Was die Veranstaltungen adelte, war das grosse Interesse des Publikums», erklärte Marianne Sax, Präsidentin des Schweizer Buchhändler- und Verleger-Verbands (SBVV), am Sonntag in einer Medienmitteilung.

Die Schweizer Buchbranche war mit mehr als 80 Autorinnen und Autoren, darunter etwa Lukas Bärfuss, Adolf Muschg, Dorothee Elmiger oder Martin Suter, nach Leipzig gereist.

Der SBVV wollte mit dem «Auftritt Schweiz» eine grössere Aufmerksamkeit für Schweizer Autoren und Verlage in Deutschland erreichen. Dies sei gelungen, «mehr als wir je erwartet hätten», sagte SBVV-Geschäftsführer Dani Landolf. «Wir sind überglücklich.»

Der nächste grosse Branchentreff ist die Frankfurter Buchmesse: Diese findet vom 8. bis 12. Oktober 2014 statt.

(asu/sda)

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