Lettlands Coup und EM-Erinnerungen
publiziert: Montag, 7. Sep 2009 / 17:30 Uhr

Mit Lettland ist in der Gruppe 2 seit dem 1:0-Coup in Israel wieder ernsthaft zu rechnen. Vor dem Spitzenspiel mit der topklassierten Schweizer Equipe sind die Fussballer im Land der Eishockey- und Basketball-Freaks wieder hoch im Kurs.

Lettlands Trainer Aleksandrs Starkovs spielte taktisch äusserst klug: 4-4-2 mit überfallartigen Kontern.
Lettlands Trainer Aleksandrs Starkovs spielte taktisch äusserst klug: 4-4-2 mit überfallartigen Kontern.
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Kaspars Gorkks hat die 25'000 Zuschauer im Ramat Gan am Samstag mit seinem Kopfballtor endgültig zum Schweigen gebracht. Und die Israeli auf dem Feld, die schon vor dem 0:1 schwer enttäuscht hatten, verschwanden vollends von der Bildfläche. Ohne Ideen und ohne jegliche Überzeugungskraft begegneten sie dem defensiv tadellosen Gast aus dem Osten.

Überfallartige Konter

Die Letten praktizierten im Vorort von Tel Aviv ihr bewährtes 4-4-2-System. Im Sinn hatten sie vor allem den überfallartigen Konter. Ein Sondereffort sei gar nicht nötig gewesen, übermittelte ein lettischer Beobachter. Überrascht habe vor allem Israel, so der Kommentator aus Riga - aber hochgradig negativ.

Die Öffentlichkeit hat sich über den Erfolg überschäumend gefreut. Die 9500 Tickets für die kapitale Partie im Skonto-Stadion in Riga gegen die Schweiz sind bereits vergriffen. Alexandrs Starkovs Auswahl ist en vogue. Am Montag prägte das erfolgreiche Nationalteam die Titelseiten. Im Normalfall finden die Fussballer medial eher in den Spalten des hinteren Teils statt.

Identische Mannschaft vom Sieg in Israel erwartet

2003 entfachten Laizans und Verpakovskis mit ihren Treffern zum 2:2 in der (erfolgreichen) EM-Barrage gegen die Türkei eine ähnlich positive Atmosphäre. Drei EM-Teilnehmer (Verpakovskis, Rubins, Astafjevs) gehören auch am kommenden Mittwoch zur Startformation. Insider erwarten, dass Trainer Starkovs die identische Mannschaft auf den Platz schickt wie in Israel.

Ausfälle haben die Letten keine zu beklagen. Anfang Woche wurden sämtliche Professionals für fit erklärt. Über eine allfällige (Gelb-)Sperre von Captain Vitalijs Astafjevs hat sich in Riga offenbar niemand Gedanken gemacht. «Er wurde ja gar nicht verwarnt», entkräftete ein einheimischer Journalist entsprechende Spekulationen.

(fest/Si)

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