Letzte Meile: Swisscom akzeptiert ComCom-Entscheid
publiziert: Dienstag, 11. Nov 2008 / 08:04 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 11. Nov 2008 / 13:07 Uhr

Bern - Die Swisscom akzeptiert den Entscheid der Eidgenössischen Kommunikationskommission ComCom zur letzten Meile. Sie verzichtet auf einen Weiterzug an die nächste Instanz, wie das Unternehmen mitteilte.

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Damit akzeptiert die Swisscom die von der ComCom festgelegten Preise zur Entbündelung der letzten Meile. Mitte Oktober hatte die Behörde nach Klagen von Swisscom-Konkurrenten entschieden, den Preis für den Teilnehmeranschluss - die so genannte letzte Meile - für 2007 und 2008 bei 18,18 Franken festzusetzen.

Überdies senkte die ComCom auch die Preise für die Interkonnektion: Für die Mitbenutzung von Telekom-Netzen anderer Anbieter liegt die Gebühr nun 20 bis 30 Prozent tiefer. Am gestrigen Montag war die Frist für etwaige Beschwerden gegen den ComCom-Entscheid abgelaufen.

Faktisch bedeutet der Entscheid, dass die marktbeherrschende Swisscom von ihren Mitbewerber niedrigere Kosten für die Mitbenutzung ihrer Anlagen in Rechnung stellen muss.

Zugang zu 1,5 Millionen Haushalten

Mit dem Comcom-Entscheid von Mitte Oktober herrsche Rechts- und Investitionssicherheit für alle Marktteilnehmer, heisst es im Communiqué der Swisscom. Die ComCom habe sich bei ihren Preis-Entscheiden auf gesetzlich vorgeschriebene Berechnungsmethoden gestützt. Die genaue Höhe der Preise war einer der strittigsten Punkte im Vorfeld der ComCom-Verfügung. Zu den Klägern gehörten unter anderem Sunrise und Orange.

Zwangläufig zieht die Swisscom also mit. Das Unternehmen beziffert die eigenen Investitionen für die Entbündelung der letzten Meile seit Frühling 2007 auf 70 Mio. Franken. Die Swisscom ermöglicht nach eigenen Angaben der Konkurrenz derzeit den Zugang zu 1,5 Mio. Haushalten.

(ht/sda)

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