Letzter Stier in Freiheit erschossen
publiziert: Dienstag, 8. Sep 2009 / 19:52 Uhr

Sursee - In Sursee LU kehrt wieder Ruhe ein. Die Polizei hat am Morgen den letzten der fünf Muni, die am Freitag ausgebrochen waren, erschossen. Zwei waren eingefangen, zwei schon am Freitag erlegt worden.

Der letzte Stier blieb einige Tage unentdeckt. (Archivbild)
Der letzte Stier blieb einige Tage unentdeckt. (Archivbild)
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Die fünf Stiere waren am Freitag bei der Übergabe an den Schlachthof ausgebrochen und geflüchtet. Zwei von ihnen konnten kurz darauf wieder eingefangen werden. Die andern flohen. Dabei wurde eine 86-jährige Frau überrannt und verletzt. Auch wurden zwei Autos beschädigt.

Die Polizei erlegte daraufhin ein Tier. Ein weiterer Muni stürzte auf der Flucht in die Suhre. Auch dieser wurde erschossen. Dem letzten Tier jedoch gelang die Flucht in den Surseewald - und es genoss zumindest noch ein verlängertes Wochenende in Freiheit.

Am morgen dann das Ende der Flucht: Ein Wildhüter entdeckte den geflohenen Stier im Surseewald. Als die Polizei eintraf, flüchtete er erneut und durchbrach einen Weidezaun. Doch dann, so teilte die Luzerner Polizei mit, wurde er im Gebiet Riedmatt in der Gemeinde Geuensee erlegt.

Die verletzte Frau befindet sich immer noch in Spitalpflege. Sie erlitt einen Schlüsselbeinbruch, zwei Rippenbrüche, eine Hirnerschütterung, eine Platzwunde am Kopf und diverse Prellungen. Der Frau gehe es den Umständen entsprechend gut, gaben die Strafuntersuchungsbehörden bekannt.

(ht/sda)

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