Leuenberger mit Wasserstoff-Auto
publiziert: Donnerstag, 23. Feb 2006 / 20:17 Uhr

Givisiez - Bundesrat Moritz Leuenberger ist in freiburgischen Givisiez in einem Wasserstoff-Fahrzeug herumgekurvt.

Moritz Leuenberger hatte Freude am Wasserstoff-Fahrzeug. (Archivbild)
Moritz Leuenberger hatte Freude am Wasserstoff-Fahrzeug. (Archivbild)
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Für Errungenschaften dieser Art hielten Politiker ihren «Verbrennungsmotor» am Laufen, sagte er den Medienleuten.

Das Auto ist ein Produkt der Zusammenarbeit des französischen Reifenherstellers Michelin in Givisiez und des Paul Scherrer- Instituts in Villigen.

Leuenberger hielt mit seiner Sympathie für das Produkt der Zukunft nicht hinter dem Berg und setzte sich selber hinters Lenkrad.

Nicht alle haben Freude

«Diese Form von Fortschritt ist ein Zeichen der Hoffnung für die Politik», sagte der Umwelt- und Verkehrsminister vor der Presse. Dafür hielten Politiker ihren Verbrennungsmotor am Laufen.

Was die technische Entwicklung anbelange, könnte das Auto im Jahr 2010 auf dem Markt sein, sagte Daniel Laurent, Direktor der Forschungsabteilung von Michelin. Das Wasserstoff-Fahrzeug lasse sich weiterentwickeln, nicht zur Freude aller.

Denn das Wasserstoff-Fahrzeug stehe für einen technischen Fortschritt, vergleichbar mit dem Übergang von der Dampfeisenbahn zur Elektro-Eisenbahn: «Klar, dass dies die Dampfbahn-Freunde ärgert.»

Nischenprodukt

Die Automobilindustrie sei auf völlig andere Technologien ausgerichtet, weshalb das Wasserstoff-Fahrzeug ein veritables Nischen-Produkt der Schweiz werden könne, meinte der Freiburger Staatsrat Pascal Corminboeuf, der Leuenberger bei seinem Besuch in Givisiez begleitete.

Das Fahrzeug ist mit einer Brennstoffzelle bestückt, die aus Wasserstoff elektrische Energie gewinnt und damit Elektromotoren antreibt.

Das Auto bietet vier Personen Platz, erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 130 Stundenkilometern und kann so auf der Autobahn durchaus mithalten. «Nachtanken» muss das Gefährt nach 400 Kilometern.

(rr/sda)

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