Leuenberger unterstützt Lausanner Metro
publiziert: Donnerstag, 17. Jun 2004 / 16:50 Uhr

Bundesrat Moritz Leuenberger hat in Lausanne den Grundstein zum Bau der Metrolinie M2 gelegt. Die 590 Mio. Franken teure Schnellbahn kann möglicherweise von zusätzlichen Bundessubventionen profitieren.

Moritz Leuenberger.
Moritz Leuenberger.
Er könne keine Zahl nennen, "aber die Eidgenossenschaft wird das Projekt wie versprochen bis zu seiner Vollendung unterstützen", erklärte Leuenberger am Rande der Feier vor Journalisten. Zugesichert waren bislang 70 Mio. Franken. Die Bundesgesetzgebung würde eine Subvention von 131 Mio. ermöglichen.

Eine Delegation der Waadtländer Regierung hat deshalb formell ein Gesuch für weitere 61 Mio. Franken beim Verkehrsminister deponiert. Der Kanton schielt dabei insbesondere auf die 32 Mio., die beim Bundesamt für Verkehr für das Tram Bern West reserviert waren, das am Volks-Nein gescheitert ist.

Nebst Waadt möchte aber auch Genf diese Gelder für seinen öffentlichen Verkehr "erben". Noch ist aber offen, ob der Bund diese Subventionen neu verteilt oder einspart.

Bei der Grundsteinlegung lobte Leuenberger die Lausanner Metro als Modellfall für eine Politik der Kohäsion, "die wir uns heute fast abgewöhnt haben". Das Projekt, das von allen Parteien mitgetragen wird, stelle für den Kanton Waadt in finanziell schwierigen Zeiten eine beträchtliche Investition dar.

Bei der Lausanner Metrolinie handelt es sich um das grösste Infrastrukturprojekt des Kantons, das vorab der lokalen Wirtschaft zu Gute kommen soll. Für die Dauer von vier Jahren werden 600 Arbeitsplätze geschaffen.

Die Metro M2 verbindet ab 2008 in 18 Minuten Ouchy im Süden mit dem nördlich gelegenen Vorort Epalinges. Die unterirdische Bahn soll täglich 70 000 Personen transportieren.

(bsk/sda)

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